Der NR 1700 ist ein professioneller Trocken-Saugroboter und sonst nichts. Er misst 343 × 343 × 175 mm, wiegt 6,5 kg, reinigt eine 280 mm breite Bahn, sammelt in einen 1,4-Liter-Schmutzbehälter mit Absaugöffnung und filtert über ein abwaschbares HEPA-H13-Element mit 530 cm² Filterfläche. Das Gebläse bewegt maximal 21,4 Liter pro Sekunde. Es gibt keinen Wassertank, kein Bürstendeck, keine Rakel: Er saugt. Alles, was von einem Boden gewaschen werden muss, liegt außerhalb seiner Aufgabe, und kein Betriebsmodus ändert daran etwas.
Die Herkunftsgeschichte lohnt sich präzise, weil sie regelmäßig falsch erzählt wird. Die Nexaro GmbH sitzt in Wuppertal und gehört zur Vorwerk-Gruppe. Der Roboter wird in Wuppertal entwickelt und designt, und der Gebläsemotor – die Kernkomponente – wird im Vorwerker Motorenwerk gefertigt. Der Roboter selbst wird in einem konzerneigenen Vorwerk-Werk in China produziert; Nexaro schreibt das in der eigenen FAQ offen hin. „Entwickelt in Deutschland" stimmt. „Made in Germany" stimmt nicht – und wer Ihnen die Maschine mit dieser Formel verkauft, verkauft sie falsch.
Bei der Lautstärke ist das Datenblatt genau: 49 dB(A) im Eco-Modus, 57 dB(A) in Balanced und Performance, sämtlich auf Teppichboden gemessen; die Betriebsanleitung führt zusätzlich eine pauschale Emissionsangabe von unter 70 dB(A). Das ist ein laufender Staubsauger. In einem leeren Büro bei Nacht spielt das keine Rolle. In einem Hotelflur bei Nacht, neben belegten Gästezimmern, ist es ein Ausschlusskriterium. Das ist keine Schwäche der Maschine – das ist die Grenze ihres Einsatzbereichs, und die gehört vor den Vertrag, nicht hinter die erste Beschwerde.