Scheuersaugroboter sind die nasse Klasse. Eine Bürste löst den Schmutz mit Wasser und Reinigungsmittel, eine Rakel zieht das Schmutzwasser sofort wieder ab, und auf dem Boden bleibt ein dünner Film, der in Minuten trocknet. Es ist die einzige Klasse, die einen Boden tatsächlich wäscht – Fettfilme, verschüttete Getränke und eingetretener Schmutz brauchen Wasser. Unsere Scheuersauger decken ein breites Größenband ab: der CC1 mit je 15 Litern Frisch- und Schmutzwasser und offiziell 700–1.000 m²/h, der L4 mit 450 mm Arbeitsbreite und 38-Liter-Frischwassertank, und der L50 mit 510 mm, 55 Litern und bis zu sechs Stunden Laufzeit für Industriehallen. Welcher davon und wonach, steht in unserem Scheuersaugroboter-Ratgeber.
Kehrroboter sind die wasserlose Klasse. MT1 und MT1 Max arbeiten mit Doppel-Tellerbürsten und aktiver Staubbindung – kein Tank, kein Wasser, keine Trocknungszeit, kein Rutschrisiko, und der Boden ist begehbar, sobald die Maschine durch ist. Pudu gibt den MT1 mit max. 1.800 m²/h im Standardmodus und 35-Liter-Schmutzbehälter an, den MT1 Max mit max. 2.200 m²/h. Die Grenze der Klasse ist genauso klar: Kehrmaschinen nehmen auf, sie waschen nicht. Ein Film bleibt ein Film. Die beiden Maschinen und ihre tatsächlichen Unterschiede vergleichen wir im Kehrroboter-Vergleich.
Saugroboter sind die trockene Aufnahmeklasse – und die einzige, die Textilböden wirklich beherrscht. Der Whiz schafft bis zu 1.500 m² pro Ladung in drei Stunden, speichert bis zu 600 angelernte Routen und filtert 99,97 % der PM2,5-Partikel. Der MT1 Vac ist offiziell eine Drei-in-eins-Maschine aus Kehren, Saugen und Staubwischen, die Teppich und Hartboden in Echtzeit erkennt – 55 cm Saugbreite, 70 cm Kehrbreite, Filterklasse H11 (H13 optional). Der NR1700 steht am anderen Ende: 280 mm Breite, HEPA H13, 1,4-Liter-Staubbehälter – und keine einzige Kamera in der Sensorik.
Die vierte Klasse ist überhaupt kein Roboter. Der SH1 ist ein handgeführter Steh-Scheuersauger: 44 cm Bürstenbreite, 27 kg Bürstendruck, Vier-Liter-Tanks, 70 Minuten Laufzeit im Standardmodus. Es gibt ihn, weil jedes reale Gebäude Bereiche hat, die eine autonome Maschine nie gut reinigen wird – hinter Theken, unter fest stehenden Tischen, in kleinen Nebenräumen. Ein Roboterprojekt zu planen, ohne zu planen, wer diese Bereiche übernimmt, ist der übliche Grund, warum solche Projekte im zweiten Monat an Glaubwürdigkeit verlieren.