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Maschinenporträt · · 10 Min. Lesezeit

CenoBots S5: der Industrie-Kehrroboter im Marktüberblick

Der CenoBots S5 ist der Industrie-Kehrroboter der Marke – und er ist neu in unserem Programm. Drei andere CenoBots laufen bei uns länger: L3, L4 und L50, alle drei Scheuersaugroboter. Das gibt uns Markenerfahrung mit der Dokumentationspraxis dieses Herstellers. Was hier steht, ist eine Dokumentenbewertung: offizielle Produktseite, europäischer Spiegel, Herstellerbroschüre, Händlertabellen – von uns selbst gelesen und Zahl für Zahl an der Quelle geprüft. Der S5 ist eine reine Trockenmaschine; wer auf einer deutschen Händlerseite Frisch- und Abwassertanks für ihn findet, liest eine Falschangabe. Dieser Artikel sagt, was der Hersteller belegt, was er nicht veröffentlicht – und das ist bei diesem Modell die interessantere Liste – und wofür die Maschine nach Aktenlage taugt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der S5 ist die trockene Industrie-Kehrmaschine der CenoBots-Linie: ~2.500 m²/h, 820 mm Kehrbreite, 50 Liter Schmutzbehälter, 5–7 Stunden Laufzeit, 2 Stunden Ladung, 130 kg. Kein Wasser, keine Chemie.
  • L3, L4 und L50 fahren wir täglich; der S5 ist über uns verfügbar und neu im Programm. Markenerfahrung also – und jede Zahl hier stammt aus Herstellerunterlagen.
  • Die vollständige Datentabelle steht nur in einer Broschüre auf dem Server eines australischen Händlers, nicht auf cenobots.com. Lautstärke, Saugkraft, Akkuspannung, Schutzart und CE-Erklärung sind für den S5 nirgends veröffentlicht.
  • Eine deutsche Händlerseite listet für diese Trockenmaschine 50 l Frisch- und 50 l Abwasser. Die 50 Liter sind der Schmutzbehälter. Prüfen Sie jede deutsche Angabe gegen die Broschüre.
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Was der S5 ist – und aus welcher Position wir ihn beurteilen

Vorweg die Einordnung, die bestimmt, wie Sie alles Weitere lesen sollten. CenoBots führt fünf Modelle: S5, L3, L4, L50 und SP50. Drei davon stehen bei uns seit Längerem im Einsatz – der L3 und der L4 als kompakte Scheuersaugroboter, der L50 als Industriemaschine mit 55 Litern Frischwasser. Alle drei sind Nassmaschinen. Der S5 ist die trocken arbeitende Industriemaschine der Linie – das fünfte Modell, der SP50, ist ein kleiner Innenraumsauger –, und genau der S5 ist neu in unserem Programm. Was uns die Nähe zur Marke gibt, ist die Fähigkeit, ihre Datenblätter zu lesen und einzuordnen. Was sie uns noch nicht gibt, ist ein einziger eigener Messwert zum S5. Wo im Folgenden „laut Hersteller" steht, ist das keine Floskel, sondern die Grenze unseres Wissens.

Der S5 ist ein autonomer Trockenkehrroboter für Industrieböden. Seitenbürsten befördern das Material nach innen, ein Saugmotor zieht den Staub durch eine HEPA-Filtration in einen 50-Liter-Schmutzbehälter, und ein automatischer Filterrüttler hält den Filter frei. Wasser und Chemie kommen an keiner Stelle vor. Der Boden hinter der Maschine ist trocken und sofort begeh- und befahrbar – kein Film, keine Trocknungszeit, nichts, was man von einer Staplerroute fernhalten müsste. Das ist der entscheidende Unterschied zu den drei L-Maschinen, die wir betreiben: Die reinigen mit Wasser und hinterlassen einen dünnen, schnell trocknenden Film. Der S5 kehrt.

Interessant ist, was CenoBots über das Schmutzspektrum sagt, denn dort wird die Maschine konkret: Holzspäne, Verpackungsfolie, Plastikflaschen, Karton und Schrauben nennt die Broschüre ausdrücklich, die Produktseite ergänzt Feinstaub, kleine Metallteile und Plastiktüten. Sperriges Leichtgut ist die Kategorie, an der Saugmaschinen scheitern – eine Folie legt sich vor die Ansaugung, statt hindurchzugehen –, und unter den sechs Kehrrobotern, deren Unterlagen wir für unseren Kehrroboter-Vergleich gelesen haben, wird CenoBots dabei mit Abstand am deutlichsten. Allein ist CenoBots damit nicht: Pudus offizielle MT1-Broschüre nennt beiläufig Schmutz „like leaves and bottles". Eine Kategorie nebenbei zu erwähnen und sie Stück für Stück aufzuschlüsseln, sind aber zwei verschiedene Dinge. Das ist kein Beweis, dass die anderen es nicht können. Es ist ein Hinweis darauf, wofür diese Maschine konstruiert wurde.

S5
S5
Piktogramme: 1:1 aus unserem Produkt-Referenzmaterial vektorisiert – keine illustrativen Icons.
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Die geprüften Eckdaten – und wo sie überhaupt stehen

Die offizielle Produktseite nennt sechs Werte und die Rechenplattform: rund 2.500 m²/h Flächenleistung (27.000 ft²/h), 820 mm Kehrbreite, 50 Liter Schmutzbehälter, 2 Stunden Schnellladung, 1.030 × 720 × 990 mm bei 130 kg – die 720 mm sind die Breite ohne Seitenbürsten – sowie einen NVIDIA-Chip mit 100 TOPS und ein 32-Strahl-3D-LiDAR mit bis zu 150 m Erfassungsreichweite. Das ist alles. Auf cenobots.com steht keine Spezifikationstabelle, und der europäische Spiegel cenobots.eu zeigt exakt dieselben Werte, ohne einen einzigen zu ergänzen.

Alles Weitere – Geschwindigkeit, Akku, Laufzeit, Steigfähigkeit, Durchfahrtsbreite – steht ausschließlich in der Herstellerbroschüre. Und diese Broschüre ist von cenobots.com nicht herunterzuladen: Wir haben sie vom Server eines australischen Fachhändlers gezogen, der deutsche Händler Zwetko spiegelt dieselbe Tabelle 1:1. Daraus: 1,4 m/s Höchstgeschwindigkeit, maximal 8° Steigung, ein LFP-Akku mit 75 Ah, 5–7 Stunden Laufzeit, 810 mm minimale Durchgangsbreite und 0 cm minimaler Wandabstand. Diese Werte sind belastbar, aber sie hängen an einem einzigen Dokument. Wer den S5 beschafft, sollte sich das offizielle Datenblatt direkt von CenoBots Europe B.V. geben lassen, statt sich auf eine PDF von einem Händlerserver zu stützen.

Zwei dieser Zahlen lohnen einen zweiten Blick. Die Maschine passt durch 810 mm, kehrt aber 820 mm breit – kein Widerspruch, sondern die Folge der beweglichen Seitenbürsten, die über den 720 mm breiten Korpus hinausragen und beim Anstoßen nachgeben. Praktisch heißt das: Standard-Türdurchgänge sind kein Ausschlusskriterium, aber messen Sie Ihre engste reale Stelle inklusive Türrahmen, Regalfuß und geparkter Palette, nicht nur die lichte Türbreite. Und die 0 cm Wandabstand sind eine Konstruktionsaussage, kein Messergebnis: Die Seitenbürsten holen den Schmutz aus der Kante in die Saugspur. Wie sauber die Kante danach ist, entscheidet Ihre Sockelleiste, nicht das Datenblatt.

Bleibt der Wert, den alle zuerst lesen. 820 mm Kehrbreite mal 1,4 m/s ergeben rund 4.130 m²/h – die Fläche, die die Maschine überstriche, führe sie geradeaus, ohne Wenden, ohne Überlappung, ohne Hindernis. Veröffentlicht sind rund 2.500, also gut 60 % dieser Obergrenze. Zum Vergleich: Unser MT1 Max ist mit 2.200 m²/h bei 700 mm und 1,2 m/s angegeben, gegen ein geometrisches Maximum von rund 3.020 – etwa 73 %. CenoBots nennt also die konservativere Zahl, was für den Hersteller spricht. Eine Planungsgröße ist sie trotzdem nicht: Auf der S5-Seite steht eine Tilde davor, und dieselbe Firma beschriftet die Flächenleistung unseres L4 auf der eigenen Produktseite als „Max. Theoretical Productivity". Die deutsche Händlertabelle, die die Broschürenwerte übernimmt, nennt sie folgerichtig „maximale theoretische Produktivität". Wie solche Zahlen zustande kommen und was man stattdessen misst, führt unser Kehrroboter-Vergleich aus.

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Was CenoBots nicht veröffentlicht

Zur Lautstärke gibt es keine Herstellerangabe. Nicht auf der Produktseite, nicht auf dem EU-Spiegel, nicht in der Broschüre – für eine Maschine mit Saugmotor und mechanischem Filterrüttler ist das die auffälligste Lücke in den Daten. Ein deutscher Fachhändler veröffentlicht einen Satz zur Lautstärke der CenoBots-Flotte, der den S5 nicht einzeln ausweist; wir geben ihn nicht wieder, weil eine Händlerzahl zu einer Maschine, zu der wir keinen eigenen Messwert haben, genau der Wert ist, der in einer Ausschreibung landet und hinterher nicht zu verteidigen ist. Sagen lässt sich: Behandeln Sie den S5 als laute Maschine, bis Ihnen jemand einen Messwert schriftlich gibt. Für Lagerhallen und Produktion ist das folgenlos – geschlossene Industrieflächen, dort ist auch Nachtbetrieb unkritisch. Für Supermärkte heißt es: außerhalb der Öffnungszeiten.

Die Liste geht weiter. Zur Saugkraft steht in der Broschüre „a powerful suction motor" und sonst nichts – kein Pascal-Wert. Der Akku ist als LFP mit 75 Ah angegeben, aber ohne Spannung; damit lässt sich die Energie in Kilowattstunden nicht ableiten, und ohne die kann niemand Ihre Ladeinfrastruktur seriös planen. Eine Schutzart taucht in keiner der Unterlagen auf, die wir gelesen haben – und für Parkhäuser ist genau das der entscheidende Punkt: Der S5 überfährt Bremsschwellen und schafft 8°, aber ob er feuchte Luft und Spritzwasser verträgt, hat der Hersteller nirgends erklärt. Unser MT1 Max ist die Maschine, für die Pudu genau das ausweist, mit IP54 und einem Einsatzfenster von −10 bis 45 °C. Für den S5 gilt bis auf Weiteres: nur überdachte Ebenen.

Und dann die Beschaffungsfrage: Wir haben für den S5 keine EG-Konformitätserklärung, kein Prüfnormenverzeichnis und kein Zertifikatszeichen gefunden – weder beim Hersteller noch bei einem Händler. Das heißt nicht, dass die Maschine keine hat; es heißt, dass Sie die Erklärung anfordern, statt sie vorauszusetzen. Adressat ist CenoBots Europe B.V. in Amsterdam, die europäische Gesellschaft des Herstellers. Erschwerend kommt hinzu, dass es zum S5 überhaupt kein deutschsprachiges Herstellermaterial gibt: cenobots.com und cenobots.eu sind englisch, cenobots.de ist eine zum Verkauf angebotene Domain und gehört dem Hersteller nicht. Jeder deutsche Satz über diese Maschine stammt damit von einem Händler – und mindestens einer davon ist falsch: Eine deutsche Händlerseite führt für den S5 „Frischwassertank: 50l" und „Abwassertank: 50l". Diese Maschine hat keine Wassertanks. Die 50 Liter sind der Schmutzbehälter, und die Zeilen sind erkennbar von einer Scheuersaugmaschinen-Seite kopiert.

Drei Angaben schließlich stehen zwar in Herstellerunterlagen, sind aber Marketing – und werden hier auch so gekennzeichnet. Die Spot-Reinigung sei „bis zu 4× schneller als herkömmliche Flächenreinigung" – ohne jede Angabe, wogegen und wie gemessen wurde. Das KI-Modell CenoVLA mit 5 Milliarden Parametern sei „100× größer als bei üblichen Reinigungsrobotern" – eine Zahl, die ohne Vergleichsliste nicht prüfbar ist. Und der 24/7-Betrieb: 2 Stunden Laden gegen 5–7 Stunden Fahren bedeutet, dass eine einzelne Maschine rund ein Viertel jedes Zyklus nicht verfügbar ist. Rund um die Uhr kehrt eine Flotte, keine Maschine. Ebenfalls offen: die zusätzlichen Sensoren – Tiefenkamera, Stoßfänger, IMU, Klippenerkennung –, die nur die deutsche Händlertabelle nennt, und die Frage, über welche Flottensoftware der S5 läuft; in den Herstellerunterlagen, die wir gelesen haben, steht dazu nichts.

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Eingeordnet: gegen unseren Kehrroboter und gegen die eigene Familie

Die einzige echte Überschneidung mit unserer Flotte ist der MT1 Max, ebenfalls eine wasserlose Kehrmaschine. Auf dem Papier sind das zwei Klassen. Der S5 wiegt 130 kg, fasst 50 Liter, filtert über HEPA mit automatischem Rüttler, sieht 150 m weit und beansprucht Fahrzeugerkennung mit Ausweichplanung für Stapler und AGV. Der MT1 Max fährt 2.200 m²/h bei 700 mm Arbeitsbreite mit 35-Liter-Behälter, hält bis zu 10 Stunden durch und ist die Maschine mit ausgewiesener Schutzart. Kurz: Der S5 zielt auf schwereren Industrieschmutz und mehr Fläche pro Stunde, der MT1 Max auf längere Standzeit ohne Ladepause und auf den Semi-Outdoor-Bereich. Und wer die beiden Zahlenreihen nebeneinanderlegt, vergleicht zusätzlich zwei Angabepraktiken – siehe oben.

Innerhalb der CenoBots-Familie hat der S5 eine dokumentierte Rolle, und für uns ist sie die interessanteste Aussage der Broschüre: TeamClean – der S5 kehrt, die autonomen Scheuersaugroboter derselben Marke schrubben hinterher. Das ist genau die Reihenfolge, die auf Industrieböden funktioniert: erst das Grobe, dann der Film. Für uns hat diese Paarung eine schiefe Symmetrie. Die Nasshälfte ist unser L50 – 2.200 m²/h, 510 mm Bürste, 55 Liter Frisch- und 55 Liter Schmutzwasser, bis zu 6 Stunden, 220 kg, 67 dB(A) –, eine Maschine, die wir täglich betreiben. Die Trockenhälfte kennen wir nur aus Unterlagen. Was TeamClean technisch voraussetzt – gemeinsame Karte, gemeinsames Konto, gemeinsame Software –, veröffentlicht CenoBots nicht. Das wäre unsere erste Frage.

Die Rechen- und Sensorplattform des S5 ist für uns dagegen keine Unbekannte. Das 32-Strahl-3D-LiDAR mit 150 m Reichweite ist dieselbe Konfiguration, die CenoBots auf der Produktseite unseres L4 angibt, und den NVIDIA-Chip mit 100 TOPS nennt der Hersteller auch für unseren L3. Neu am S5 ist nicht die Hardwareklasse, sondern die Aufgabe. Das ist ein Punkt, den man nur sieht, wenn man die anderen Maschinen dieser Marke betreibt.

Was wir aus dem Betrieb der drei L-Maschinen mitnehmen, ist vor allem eine Erwartungshaltung an die Unterlagen. CenoBots veröffentlicht wenig, veröffentlicht es auf Englisch, und die vollständigen Tabellen liegen bei Händlern statt beim Hersteller. Beim S5 ist das nicht anders, sondern ausgeprägter. Wer diese Marke einkauft, sollte Datenblätter aktiv anfordern, jede deutsche Angabe gegen das englische Original prüfen und die Antworten schriftlich sammeln. Das ist kein Argument gegen die Maschinen – unsere laufen. Es ist ein Hinweis darauf, wie man sie beschafft.

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Wohin der S5 gehört – und was vor der Entscheidung zu klären ist

Auf die Shortlist gehört der S5, wenn Ihr Problem grober Trockenschmutz auf harten Böden über große Flächen ist. Lagerhallen und Logistikstandorte sind der offensichtliche Fall: Palettenabrieb, Verpackungsfolie, Karton, gemischter Staplerverkehr – dafür ist die Fahrzeugerkennung da, und dafür nennt die Broschüre ihr Schmutzspektrum. Produktionshallen sind der zweite: Späne, Schrauben, Feinstaub, dazu HEPA und Filterrüttler als Staubarchitektur statt als Prospektzeile. Parkdecks nennt der Hersteller ausdrücklich als Zielumgebung, und 8° Steigung plus Bremsschwellen passen dazu – solange sie überdacht sind, siehe Schutzart. Verkaufsflächen stehen ebenfalls auf der Herstellerliste, dort aber nur außerhalb der Öffnungszeiten, solange kein Dezibelwert existiert.

Nicht auf die Shortlist gehört er überall dort, wo Nässe das Problem ist. Eingefahrene Filme, klebrige Böden, Reifenspuren – dagegen hilft kein Kehrroboter, sondern eine Scheuersaugmaschine; unser Überblick, welcher Reinigungsroboter zu welchem Betrieb passt, sortiert diese Frage nach Bodenart und Verschmutzung. Teppich scheidet aus, gästenahe Bereiche und Ruhezonen ebenso – nicht, weil wir die Maschine als laut gemessen hätten, sondern weil niemand einen Wert veröffentlicht und der Hersteller sie für Hallen positioniert. Verfügbar ist der S5 in Deutschland übrigens bereits: Mindestens ein Fachhändler führt die komplette CenoBots-Linie inklusive S5, zum Kauf und zur Miete – und über uns kommt er im selben Full-Service-Modell wie der Rest unseres Programms.

Für die Vorführung lohnt eine Liste, und sie beginnt mit Papier. Lassen Sie sich das offizielle Datenblatt vom Hersteller geben, nicht die Händler-PDF. Verlangen Sie die EG-Konformitätserklärung. Lassen Sie sich die Lautstärke in dB(A) schriftlich nennen, mit Angabe der Messbedingung. Fragen Sie nach der Akkuspannung, damit aus 75 Ah eine Kilowattstundenzahl wird. Fragen Sie nach der Schutzart, bevor die Maschine in ein Parkhaus fährt. Fragen Sie, ob Tiefenkamera, Stoßfänger, IMU und Klippenerkennung Serienausstattung sind – bisher nennt sie nur eine Händlertabelle. Und klären Sie, was TeamClean auf Ihrer Seite voraussetzt, falls Sie ohnehin eine Scheuersaugmaschine derselben Marke betreiben.

Und dann messen Sie die Dinge, die auf keinem Datenblatt stehen. Erstens: Wie oft ist der 50-Liter-Behälter mit Ihrem Schmutz voll? Eine Fläche-pro-Füllung-Angabe existiert für diese Maschine nicht, und diese Zahl bestimmt den Personalbedarf, denn der Behälter wird von Hand gezogen und geleert. Zweitens: Geht Ihr Schmutz wirklich hinein? Bringen Sie das Sperrigste mit, was bei Ihnen anfällt – Folie, Umreifungsband, Kartonreste –, statt eine gefegte Vorführfläche zu betrachten. Drittens: Passt die Maschine durch Ihre engste reale Stelle, nicht durch die geplante? Viertens: Wie verhält sie sich im laufenden Staplerverkehr statt in einer freigeräumten Gasse? Und fünftens: Wie viel Fläche schafft sie pro Ladung in Ihrem Layout? 2.500 mal 6 Stunden ist eine Rechnung, keine Spezifikation. Wenn Sie diese Liste auf Ihren eigenen Boden angewendet haben möchten: Sprechen Sie mit uns – wir fahren genug von dieser Marke, um zu wissen, welche Fragen offenbleiben.

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Häufige Fragen

Ausschließlich trocken. Der S5 ist eine Kehrmaschine: Seitenbürsten befördern den Schmutz nach innen, ein Saugmotor zieht den Staub durch eine HEPA-Filtration in einen 50-Liter-Schmutzbehälter, und ein automatischer Filterrüttler verhindert das Zusetzen. Kein Wasser, keine Chemie, keine Trocknungszeit – der Boden ist begeh- und befahrbar, sobald die Maschine ihn verlassen hat. Vorsicht bei deutschen Händlerseiten: Mindestens eine listet für den S5 einen 50-Liter-Frischwasser- und einen 50-Liter-Abwassertank. Das ist Scheuersaugmaschinen-Text auf einer Kehrmaschinenseite. Die 50 Liter sind der Schmutzbehälter.

Es gibt keine offizielle Angabe. CenoBots veröffentlicht für den S5 keinen Dezibelwert – nicht auf der Produktseite, nicht auf dem europäischen Spiegel, nicht in der Herstellerbroschüre. Ein deutscher Händler veröffentlicht einen Satz auf Flottenebene, der den S5 nicht einzeln ausweist, und unbelegte Händler-Lautstärkewerte geben wir nicht wieder. Sagen lässt sich: Dies ist eine Industriemaschine mit Saugmotor und mechanischem Filterrüttler, die der Hersteller für Lager, Produktion und Parkdecks positioniert. Behandeln Sie sie als laut, bis Ihnen ein Messwert schriftlich vorliegt, und planen Sie den Einsatz auf Verkaufsflächen außerhalb der Öffnungszeiten.

Ja, und er ist neu im Programm. Drei CenoBots-Maschinen laufen bei uns länger – L3, L4 und L50, alle drei Scheuersaugroboter. Das gibt uns Markenerfahrung: Wir kennen die Dokumentationspraxis dieses Herstellers und können das S5-Datenblatt gegen die Datenblätter halten, mit denen wir täglich arbeiten. Alles, was wir zu dieser Maschine sagen, stammt aus Produktseite, europäischem Spiegel, Herstellerbroschüre und Händlertabellen – von uns gelesen und geprüft.

Die Herstellerbroschüre nennt 5 bis 7 Stunden Laufzeit aus einem LFP-Akku mit 75 Ah und 2 Stunden Schnellladung; der Roboter fährt selbstständig zur Ladestation und setzt die Aufgabe danach fort. Beachten Sie: Eine Spannung ist nicht veröffentlicht, aus den 75 Ah lässt sich der Energieinhalt in Kilowattstunden also nicht ableiten. Zum 24/7-Betrieb: 2 Stunden Laden gegen 5 bis 7 Stunden Fahren bedeutet, dass eine einzelne Maschine rund ein Viertel jedes Zyklus nicht verfügbar ist. Durchgehender Rund-um-die-Uhr-Betrieb ist mit einer Flotte zu erreichen, nicht mit einer Maschine.

TeamClean ist die Bezeichnung des Herstellers für einen Ablauf aus Kehren und anschließendem Schrubben: Der S5 nimmt den groben Schmutz auf, danach reinigen die autonomen Scheuersaugroboter von CenoBots den Boden nass. Das ist die Reihenfolge, die auf Industrieböden funktioniert, denn eine Scheuersaugmaschine schiebt groben Schmutz eher vor sich her, als ihn aufzunehmen. Die Nasshälfte dieser Paarung ist eine Maschinenklasse, die wir betreiben – unser L50 ist genau so ein Industrie-Scheuersaugroboter. Was CenoBots nicht veröffentlicht, ist die technische Voraussetzung der Abstimmung: gemeinsame Karte, gemeinsames Konto, gemeinsame Software. Fragen Sie nach, bevor Sie davon ausgehen, dass beide Maschinen ohne Weiteres zusammenarbeiten.

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