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Marktüberblick · · 8 Min. Lesezeit

Gausium Phantas: Was der 4-in-1-Reinigungsroboter wirklich kann

Der Gausium Phantas gehört zu den meistgesuchten Kompakt-Reinigungsrobotern im deutschen Markt – ein 4-in-1-Gerät, das saugt, kehrt, schrubbt und Staub wischt. Was Sie hier lesen, ist eine dokumentenbasierte Einordnung – jede Zahl gegen die offizielle Gausium-Spezifikation, das Betriebshandbuch und das OEM-Datenblatt von TASKI geprüft, gelesen mit der Erfahrung eines Betreibers, der vergleichbare Kompaktmaschinen täglich im Einsatz hat. Das ergibt genau das, was Herstellerseiten und Händlerlisten nicht liefern: die Stellen, an denen sich die offiziellen Quellen selbst widersprechen, die Zahlen, die auf dem Weg durch den Vertriebskanal nachweislich wachsen, und die Fragen, die Sie vor einer Unterschrift schriftlich beantwortet haben sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Diese Einordnung stammt aus offiziellen Gausium-Unterlagen, dem Betriebshandbuch und dem TASKI-OEM-Datenblatt, an der Quelle gelesen.
  • Vier Reinigungsmodi, praktisch 350–700 m²/h, ≤65 dB(A) im Betrieb und ≤60 dB im Flüstermodus: eine echte Kompaktmaschine für Flächen bis rund 1.000 m².
  • Vorsicht bei Gewicht, Steigfähigkeit und Mindest-Durchfahrtsbreite – Herstellerseite und Handbuch nennen unterschiedliche Werte. Und einen Saugkraft-Wert in Pascal gibt es für den Phantas nirgends.
  • Vor jedem Angebot klären: welche Generation (1.2 oder S1 Pro), ob die zertifizierte Bauform geliefert wird und wo die Cloud-Daten liegen.
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Was der Phantas ist – und welche Version Sie überhaupt angeboten bekommen

Der Phantas packt vier Bodenreinigungsmodi in ein kompaktes Chassis: Saugen, Kehren, Schrubben und Staubwischen. Gausium gibt die aktuelle Generation mit 585 × 445 × 619 mm an, bei 330 mm Arbeitsbreite für Schrubben und Staubwischen, 465 mm für Saugen und Kehren sowie 490 mm Rakelbreite. Die offizielle Mindest-Durchfahrtsbreite liegt bei 650 mm – klein genug für die Arbeit unter Tischen und in engen Gängen, in die größere Scheuersaugmaschinen schlicht nicht hineinkommen. Das OEM-Datenblatt von TASKI beschreibt die Maschine als „designed to excel in areas up to 1,000 m²", und das ist die ehrliche Größenklasse für die Planung.

Es ist ein Hybrid, kein reiner Roboter. Wird der Handgriff hochgezogen, wechselt die Maschine in den Manuell-Modus: Die Reinigungskraft schiebt und lenkt sie wie ein Handgerät, fünf Modi lassen sich direkt am Griff wählen. Wird der Griff abgesenkt, arbeitet sie wieder autonom. Zum Personalmodell ist das Handbuch eindeutig – niemand muss neben dem Roboter herlaufen, aber eine benannte, speziell geschulte Bedienperson muss erreichbar sein, um seine Meldungen zu bearbeiten.

Und nun der Punkt, der für die meiste Verwirrung in deutschen Angeboten sorgt: Es sind zwei Hardware-Generationen im Umlauf. Diversey/Solenis verkauft die Vorgängerbauform unter eigenem Label als „TASKI GS Phantas 1.2" (Artikelnummer 9293373) mit 54 × 44 × 62 cm, 48 kg, maximal 700 m²/h und realistisch 200–400 m²/h. Die aktuelle Gausium-Seite verkauft die Generation S1 Pro mit anderen Maßen und höheren Werten. Deutsche Händlerseiten mischen beides munter – die gelegentlich genannten 410 mm etwa gehören zur älteren Bauform beziehungsweise zur abweichenden Breiten-Nomenklatur des Handbuchs, nicht zu den 465 mm der aktuellen Spezifikationsseite. Fragen Sie nach der Generation im Angebot, bevor Sie irgendetwas vergleichen.

Auf der offiziellen Produktseite steht zusätzlich eine Ausführung „Phantas Extra", beworben mit KI-gestützter Schmutz- und Fleckenerkennung, Restwassererkennung und adaptiver Reinigung, überschrieben mit „400% Efficiency Improvement" und im Fließtext mit „up to 4×". Behandeln Sie das als Herstelleraussage: Gausium veröffentlicht kein eigenes Datenblatt für die Extra-Version, es gibt also keinen überprüfbaren Leistungsunterschied zur Standardmaschine – nur eine Funktionsliste.

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Die geprüften Eckdaten – und wo sich die offiziellen Quellen widersprechen

Zuerst das Belastbare. Gausium nennt eine praktische Flächenleistung von 350–700 m²/h; das Betriebshandbuch ist genauer und gibt 400 m²/h für Schrubben, Saugen und Staubwischen sowie 700 m²/h für Kehren an. Die Tanks fassen 11,5 Liter Frisch- und 10,5 Liter Schmutzwasser, dazu kommt ein 6-Liter-Staubbeutel. Der Akku ist ein Lithium-Eisenphosphat-Typ mit 24 V und 40 Ah, ausgelegt auf 2.000 Ladezyklen bis 80 % Kapazität, Ladezeit rund zwei Stunden. Offizielle Laufzeiten: 4,5 Stunden Schrubben, 4,5 Stunden Saugen, 6 Stunden Kehren, 10 Stunden Staubwischen – die durchschnittlichen Betriebszeiten im Handbuch liegen mit 3,5–4 Stunden Saugen und 4–4,5 Stunden Schrubben etwas darunter. Höchstgeschwindigkeit 0,8 m/s, Lautstärke ≤65 dB(A) mit Flüstermodus bei ≤60 dB, Schutzart IPX3, Betriebsbereich 0–45 °C.

Und jetzt die Widersprüche, und es sind mehrere. Gewicht: Die offizielle Seite führt „Net Weight 65 kg", das Handbuch nennt 65 kg als Gesamtgewicht und 53 kg als Transportgewicht, die TASKI-Bauform 1.2 wiegt 48 kg. Drei Zahlen, keine Auflösung – deshalb nennen wir keine davon als das Gewicht und empfehlen Ihnen, sich einen Wert für genau die gelieferte Bauform schriftlich geben zu lassen. Steigfähigkeit: offiziell 5°, im Handbuch 8°. Mindest-Durchfahrtsbreite: offiziell 650 mm, in der Parametertabelle des Handbuchs 600 mm, im Fließtext desselben Handbuchs 52 cm – planen Sie mit 650 mm. Hindernishöhe: offiziell 20 mm, im Handbuch 17 mm. Schmutzbehälter: offiziell 1 Liter, im Handbuch 0,7 Liter.

Zwei Dinge fehlen vollständig, und beide sind kaufrelevant. Erstens gibt es für den Phantas nirgends im offiziellen Material einen Saugkraft-Wert in Pascal oder Kilopascal – die einzige existierende saugbezogene Angabe ist ein Luftdurchsatz von 1,5 m³/min im TASKI-Datenblatt. Wenn ein Händler Ihnen für diese Maschine einen Pascal-Wert nennt: Fragen Sie, aus welchem offiziellen Dokument er stammt. Zweitens wächst die Kehr-Laufzeit im Vertriebskanal erheblich: Gausium gibt 6 Stunden Kehren und 10 Stunden Staubwischen an, deutsche Händlerseiten bewerben 12, 14 und sogar 18 Stunden. Halten Sie sich an die Herstellerzahlen.

Zuletzt die Betriebswahrheit, denn Datenblätter verstecken sie. Schrubben ist der einzige nasse Modus, mit einer Nennsprührate von 80 ml/min und einer 490-mm-Rakel dahinter – wie jede Scheuersaugmaschine hinterlässt er einen dünnen, schnell abtrocknenden Film, und der nasse Randabstand beträgt 60 mm: Sockelleisten und Wandkanten brauchen also eine Nacharbeit von Hand. Die Angabe „0 mm Randreinigung" gilt für die Trockenmodi mit der Seitenbürste. Im Kehrmodus nimmt die Maschine Teile von maximal 20 × 7 × 7 mm und 8 g in einen 0,7–1-Liter-Behälter auf: Staub, Krümel und leichter Abfall, kein grober Schmutz. Und das Handbuch benennt eine harte Einschränkung, die Sie vor der Unterschrift testen sollten – Umgebungen mit Glaswänden oder ähnlich transparenten Materialien beeinträchtigen die Sensorik.

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Einordnung gegen die Kompaktklasse, die wir betreiben

Unser Maßstab in dieser Klasse ist der Pudu CC1, die 4-in-1-Kompaktmaschine, die wir täglich fahren – der Vergleich läuft also zwischen dem dokumentierten Phantas und einer Maschine, die wir aus dem Betrieb kennen. Der CC1 ist offiziell mit 700–1.000 m²/h in der Flächenreinigung angegeben, 5 Stunden Laufzeit, 15 + 15 Liter Tanks, 500 mm Reinigungsbreite, unter 70 dB(A), einer veröffentlichten Maximalsaugkraft von 17.000 Pa, 75 kg und einem Einsatzbereich von 500–3.000 m² bei 629 × 552 × 695 mm. Der Phantas ist auf jeder Achse die kleinere Maschine: praktisch 350–700 m²/h, 4,5 Stunden Nasslaufzeit, 11,5 + 10,5 Liter Tanks, 330 mm Schrubbbreite, ≤65 dB(A) mit Flüstermodus bei ≤60 dB, kein veröffentlichter Saugkraftwert und eine Größenklasse bis rund 1.000 m².

Zwei Punkte unterscheiden ihn wirklich, statt ihn nur kleiner zu machen. Der erste ist die Workstation WS-03-S: Laut offizieller Produktseite lädt sie die Maschine, füllt Frischwasser nach, entleert das Schmutzwasser und reinigt Rakelblatt, Saugrohr und Schmutzwassertank selbsttätig, um Verstopfung und Sekundärkontamination zu verhindern. Das automatisiert genau die tägliche Handarbeit, die eine reine Ladestation übrig lässt – dafür verlangt sie aber Infrastruktur, denn die Workstation braucht Wasseranschluss, Bodenablauf, Strom und zwei Meter Freiraum davor. Der zweite ist die Zertifizierung: Der TÜV Rheinland hat die Bauform „Phantas S1 Pro M" gegen EN IEC 63327 geprüft, die funktionale Sicherheit PL=d bestätigt und im März 2024 ein CE-Zertifikat nach Maschinenrichtlinie ausgestellt. Im deutschen B2B-Vergabegeschäft ist das ein echtes Vertrauenssignal – es hängt aber an genau dieser Bauform, lassen Sie sich das Zertifikat also für die tatsächlich gelieferte Maschine bestätigen.

Wo der CC1 vorne bleibt, ist ebenso klar: mehr Fläche pro Stunde, größere Tanks, ein veröffentlichter Saugkraftwert und in unserem Fall ein eingespielter Service- und Ersatzteilbetrieb dahinter. Die ehrliche Schlussfolgerung: Der Phantas ersetzt den CC1 nicht, er sitzt darunter und daneben – für möbeldichte Flächen unter rund 1.000 m², auf denen der CC1 überdimensioniert ist, und für Kunden, die zertifizierte Maschinensicherheit verlangen. Wenn Sie noch innerhalb der CC1-Familie entscheiden, klärt unser Vergleich von CC1 und CC1 Pro diese Frage; wenn Sie früher im Prozess stehen und noch nicht sicher sind, ob eine Scheuersaugmaschine überhaupt die richtige Kategorie ist, beginnen Sie mit dem Ratgeber Scheuersaugroboter.

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Die Datenschutzfrage, die deutsche Käufer stellen sollten

Beginnen wir mit dem Dokumentierten, nicht mit dem Vermuteten. Zur offiziellen Sensorik gehören neben dem 2D-LiDAR eine RGB-Kamera und 3D-Tiefenkameras – die Maschine sieht, im wörtlichen Sinn. Die Konnektivität läuft laut TASKI-Datenblatt über eine SIM-Karte, der Roboter bringt seine Mobilfunkverbindung also selbst mit und hängt nicht an Ihrem Netz. Und zur Speicherung ist dasselbe OEM-Datenblatt ungewöhnlich direkt: „Both, mostly on-device. Key data, such as cleaning performance and map coverage, is sent to the cloud." Es gibt also eine Cloud, und Betriebsdaten gehen dorthin.

Was der Hersteller zu dieser Cloud sagt, ist dünner, als man es sich wünschen würde. Die Datenschutzerklärung von Gausium führt aus, dass erhobene personenbezogene Daten auf Amazon-Cloud-Servern „in your country or region" gespeichert werden und dass die Cloud-Server-Region anhand des Standorts gewählt werden kann; sie enthält zugleich eine Klausel zur Übermittlung inländisch erhobener personenbezogener Daten an Stellen im Ausland. Ein konkreter EU-Standort wird nicht genannt, die DSGVO nicht erwähnt. Getrennt davon erklärt eine Gausium zugeschriebene CTO-Aussage vom Februar 2026, das Unternehmen sei „fully GDPR-compliant", erhebe Trainingsdaten ausschließlich im chinesischen Markt und spiele validierte Software-Updates in die Auslandsflotten aus, ohne dort Kundendaten zu erheben. Diese Aussage steht nicht unwidersprochen. Das Clingendael Institute, das niederländische Institut für internationale Beziehungen, hat berichtet, Daten von Gausium-Robotern würden in Singapur gespeichert, und in Frage gestellt, ob sie dort dem Schutz der DSGVO unterliegen. Hersteller und Institut widersprechen einander, die öffentliche Aktenlage löst das nicht auf, und wir lösen es hier auch nicht auf – genau deshalb gehört dieser Punkt in einen Vertrag und nicht in einen Prospekt.

Nichts davon ist ein Vertrag, und genau darum geht es. Für jeden cloud-angebundenen Reinigungsroboter mit Kameras – unabhängig von Hersteller und Herkunftsland – sollte ein deutscher Käufer fünf Dinge vor dem Einsatz schriftlich haben: einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, die benannte Speicherregion für Betriebs- und Kartendaten, die Liste der Unterauftragsverarbeiter, den Umgang mit Kamerabildern samt Löschfristen und die technischen und organisatorischen Maßnahmen. Bei öffentlichen Vergaben, in Krankenhäusern und an betriebsratssensiblen Standorten ist das kein Papierkram, sondern ein K.-o.-Kriterium. Unsere Haltung dazu ist schlicht: Die Beweislast ist dokumentarisch. Ein Anbieter, der diese Punkte in einer unterschriebenen Anlage beantwortet, ist ein sicherer Anbieter – einer, der sie in einem Blogbeitrag beantwortet, noch nicht.

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Für wen der Phantas in die engere Wahl gehört – und was Sie in der Demo prüfen

Nehmen Sie den Phantas in die engere Wahl, wenn Ihre Fläche hart, möbeldicht und unter rund 1.000 m² je Durchgang ist: Büros mit Schreibtischinseln und schmalen Verkehrswegen, kleinere Handelsflächen, Hotellobbys und Zwischengeschosse. Die Referenzbasis von Gausium weist in dieselbe Richtung – das InterContinental Wien betreibt einen Phantas im Mezzanin, ergänzt um einen größeren Vacuum 40 auf den Gästeetagen und in der Lobby. Zwei weitere Argumente haben echtes Gewicht: der Tagbetrieb, in dem ≤65 dB(A) und der Flüstermodus mit ≤60 dB im Herstellervergleich leise Werte – mehr als Herstellerangaben gibt es hier aber nicht, und die Workstation WS-03-S, wenn tägliches Wasserfüllen und -entleeren Ihrer Bedienperson wirklich Zeit frisst.

Nehmen Sie ihn nicht in die engere Wahl, wenn Sie groben Schmutz haben – eine Aufnahmegrenze von 8 g bei 20 × 7 × 7 mm ist eine Staub- und Leichtschmutz-Spezifikation, keine Kehrmaschine. Dasselbe gilt für Flächen deutlich über 1.000 m² je Durchgang, für alles im Außenbereich (IPX3, nur Innenräume) und für Situationen, in denen Sie einen dokumentierten Saugkraftwert für ein Leistungsverzeichnis brauchen, denn den gibt es nicht. Falls Sie unsicher sind, ob diese Klasse überhaupt passt: Unser Ratgeber Welcher Reinigungsroboter passt sortiert die Kategorien, bevor Sie die Marken sortieren.

Und in der Demo prüfen Sie die Dinge, die kein Datenblatt klärt. Lassen Sie sich Generation und Bauform schriftlich bestätigen, mit dem EN-IEC-63327-Zertifikat für genau diese Bauform. Lassen Sie sich ein Gewicht nennen – und fragen Sie ausdrücklich, ob leer oder mit vollen Tanks, denn für Aufzüge und Bodenlasten brauchen Sie den richtigen Wert. Messen Sie die 650 mm Mindest-Durchfahrtsbreite an Ihrem engsten echten Gang, nicht am durchschnittlichen. Fahren Sie einen Schrubbdurchgang an Ihrer schwierigsten Wand und sehen Sie sich den 60-mm-Randstreifen an, der unberührt bleibt. Schicken Sie die Maschine durch Ihre Glaswandbereiche. Messen Sie den Flüstermodus am tatsächlichen Betriebspunkt, statt der Zahl zu vertrauen. Und fordern Sie den Auftragsverarbeitungsvertrag vor dem Pilotbetrieb an, nicht danach. Wenn Sie dieselbe Liste gemeinsam mit uns durchgehen wollen, ist das der Zweck unserer Demotermine.

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Häufige Fragen

Gausium nennt eine praktische Flächenleistung von 350–700 m²/h. Das Betriebshandbuch ist genauer: 400 m²/h für Schrubben, Saugen und Staubwischen, 700 m²/h für Kehren. Die theoretischen Maxima von 1.188 und 1.674 m²/h auf der Spezifikationsseite sind keine Planungswerte. Die ältere TASKI-Bauform 1.2 liegt mit realistisch 200–400 m²/h nochmals darunter.

Die offiziellen Quellen widersprechen sich. Die Gausium-Spezifikationsseite führt 65 kg als Nettogewicht, das Betriebshandbuch nennt 65 kg als Gesamtgewicht und 53 kg als Transportgewicht, das Datenblatt zum TASKI GS Phantas 1.2 nennt 48 kg. Da hier offensichtlich Leer- und Gesamtgewichte vermischt werden, lassen Sie sich einen Wert für Ihre konkrete Bauform schriftlich geben, bevor Sie Aufzugslasten oder Bodenlasten planen.

Gausium gibt ≤65 dB(A) im Betrieb an und unterstützt einen Flüstermodus mit ≤60 dB, was für diese Klasse leise ist und den Tagbetrieb in Büros und im Handel plausibel macht. In Bereichen nahe schlafender Gäste behandeln Sie den Wert als Ausgangspunkt und messen ihn vor Ort am tatsächlichen Betriebspunkt, bevor Sie Nachteinsätze zusagen.

Es sind unterschiedliche Größen, keine direkten Alternativen. Der CC1 ist offiziell mit 700–1.000 m²/h in der Flächenreinigung angegeben, bei 15 + 15 Liter Tanks, 500 mm Reinigungsbreite, einer veröffentlichten Maximalsaugkraft von 17.000 Pa und einem Einsatzbereich von 500–3.000 m². Der Phantas ist auf dem Papier kleiner und leiser, schafft praktisch 350–700 m²/h und wird von seinem OEM-Kanal für Flächen bis 1.000 m² beschrieben. Unterhalb dieser Schwelle passt auf möbeldichten Flächen die Phantas-Klasse, oberhalb ist der CC1 die effizientere Maschine. Zur Einordnung: Die CC1-Werte stammen aus einer Maschine, die wir selbst fahren, die Phantas-Werte aus dessen Dokumentation.

Das lässt sich aus öffentlichen Dokumenten allein nicht beantworten. Die Maschine trägt eine RGB-Kamera und 3D-Tiefenkameras und verbindet sich über eine eigene SIM-Karte; laut TASKI-OEM-Datenblatt bleiben die meisten Daten auf dem Gerät, während zentrale Leistungs- und Kartendaten in die Cloud gehen. Die Datenschutzerklärung von Gausium nennt eine Speicherung personenbezogener Daten auf Amazon-Cloud-Servern im Land oder in der Region des Nutzers mit wählbarer Region, benennt aber keinen konkreten EU-Standort. Eine CTO-Aussage vom Februar 2026 beansprucht volle DSGVO-Konformität, während das Clingendael Institute berichtet hat, Daten von Gausium-Robotern würden in Singapur gespeichert, und deren DSGVO-Schutz in Frage stellt – ein Widerspruch, den kein öffentliches Dokument auflöst. Behandeln Sie all das als Ausgangspunkt und verlangen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, die benannte Speicherregion und die Liste der Unterauftragsverarbeiter schriftlich.

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