Noch einmal deutlich, weil es bestimmt, wie Sie alles Folgende lesen sollten: Jede Zahl hier stammt aus der eigenen Dokumentation der KEMARO AG, die wir selbst gelesen haben statt sie von einer Händlerseite zu übernehmen. Wo der Hersteller etwas behauptet, das wir nicht prüfen können, kennzeichnen wir es als Herstellerangabe und lassen es dabei.
Der K900 Gen II ist ein autonomer Industrie-Kehrroboter der KEMARO AG aus Eschlikon in der Schweiz. Mechanisch ist er geradlinig und im besten Sinne unspektakulär: Bürsten befördern Schmutz in eine vordere Öffnung, während ein Gebläse das Gehäuse unter Unterdruck setzt und den Staub durch einen rund 2 m² großen Luftfilter in einen 35-Liter-Behälter zieht. Kemaro nennt für diesen Filter die Klasse M – die relevante Klasse für Industriestaub, nicht für Hausstaub – und bis zu 2,6 m³ Luft pro Minute, die hindurchgehen. Wasser und Chemie kommen in dieser Maschine an keiner Stelle vor, und die offizielle FAQ stellt klar, dass sie keine Flüssigkeiten aufnimmt. Der Boden hinter ihr ist trocken und sofort befahrbar – kein Film, keine Trocknungszeit, nichts, was man von einer Staplerroute fernhalten müsste.
Unter dem K900 steht der K700 Compact, und der Unterschied ist Zugänglichkeit, nicht Leistungsklasse. Der K700 schafft 750 m²/h bei 70 cm Kehrbreite mit 11-l-Behälter und ist 25 cm hoch statt 35 – gebaut, um unter niedrige Regale und zwischen Maschinen zu kommen. Geschwindigkeit, Laufzeit, Ladezeit, Akku und die maximal 12 % Rampensteigung sind auf beiden Datenblättern identisch. Beachten Sie aber den Unterschied im Lebenszyklus: Zum Zeitpunkt unserer Recherche im August 2026 befand sich der K700 in der Markteinführung, und wir fanden keinen deutschen Händler, der ihn führt – der K900 Gen II ist das ausgelieferte Flaggschiff. Wer den K700 erwägt, sollte sich die Lieferfähigkeit für Deutschland von Kemaro schriftlich bestätigen lassen.