Wissen

Marktüberblick · · 11 Min. Lesezeit

Kemaro K900 Gen II: Der Schweizer Industrie-Kehrroboter im Marktüberblick

Der Kemaro K900 Gen II taucht in Ausschreibungen für Industrieböden regelmäßig auf – und wir werden ebenso regelmäßig gefragt, wie er einzuordnen ist. Deshalb vorweg das Wichtigste: Was hier steht, ist eine reine Dokumentenbewertung – offizielles Datenblatt, offizielle Produktseiten, offizielle FAQ und Pressemitteilungen des Herstellers, jede Zahl von uns selbst an der Quelle geprüft. Was kein Dokument klärt, ist, wie sich diese Maschine im dritten Betriebsjahr verhält. Was wir können: die veröffentlichten Angaben sauber lesen, die Widersprüche benennen, die es in Kemaros eigenen Quellen gibt, und den K900 ehrlich gegen die Trockenkehrmaschinen stellen, die wir täglich betreiben. Denn das ist die Frage, die Betreiber wirklich haben – nicht, ob der K900 gut ist, sondern wofür er die richtige Maschine wäre und was Sie vor einer Entscheidung schriftlich brauchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der K900 Gen II ist ein autonomer Trockenkehrroboter aus Schweizer Fertigung: 1.000 m²/h, 90 cm Kehrbreite, 35-l-Behälter, 4 Stunden Laufzeit – kein Wasser, keine Chemie, und Flüssigkeiten nimmt er nicht auf.
  • Kemaros eigene Quellen widersprechen sich bei der Laufzeit: Datenblatt und Produktseite nennen 4 Stunden, der hauseigene Knowledge Hub rund 5. Wir veröffentlichen 4, weil das aktuelle Datenblatt sticht.
  • Zur Lautstärke gibt es keine offizielle Angabe – nicht im Datenblatt, nicht auf der Website, nicht in der FAQ. Der K900 ist eine Gebläsemaschine für Hallen, keine für Büros oder Publikumsflächen.
  • Die Einordnung gegen MT1 und MT1 Max ist Dokument gegen Dokument – und die Flächenleistungen beider Hersteller sind nicht gleich gemessen.
01

Was der K900 Gen II ist – und was wir dazu sagen können und was nicht

Noch einmal deutlich, weil es bestimmt, wie Sie alles Folgende lesen sollten: Jede Zahl hier stammt aus der eigenen Dokumentation der KEMARO AG, die wir selbst gelesen haben statt sie von einer Händlerseite zu übernehmen. Wo der Hersteller etwas behauptet, das wir nicht prüfen können, kennzeichnen wir es als Herstellerangabe und lassen es dabei.

Der K900 Gen II ist ein autonomer Industrie-Kehrroboter der KEMARO AG aus Eschlikon in der Schweiz. Mechanisch ist er geradlinig und im besten Sinne unspektakulär: Bürsten befördern Schmutz in eine vordere Öffnung, während ein Gebläse das Gehäuse unter Unterdruck setzt und den Staub durch einen rund 2 m² großen Luftfilter in einen 35-Liter-Behälter zieht. Kemaro nennt für diesen Filter die Klasse M – die relevante Klasse für Industriestaub, nicht für Hausstaub – und bis zu 2,6 m³ Luft pro Minute, die hindurchgehen. Wasser und Chemie kommen in dieser Maschine an keiner Stelle vor, und die offizielle FAQ stellt klar, dass sie keine Flüssigkeiten aufnimmt. Der Boden hinter ihr ist trocken und sofort befahrbar – kein Film, keine Trocknungszeit, nichts, was man von einer Staplerroute fernhalten müsste.

Unter dem K900 steht der K700 Compact, und der Unterschied ist Zugänglichkeit, nicht Leistungsklasse. Der K700 schafft 750 m²/h bei 70 cm Kehrbreite mit 11-l-Behälter und ist 25 cm hoch statt 35 – gebaut, um unter niedrige Regale und zwischen Maschinen zu kommen. Geschwindigkeit, Laufzeit, Ladezeit, Akku und die maximal 12 % Rampensteigung sind auf beiden Datenblättern identisch. Beachten Sie aber den Unterschied im Lebenszyklus: Zum Zeitpunkt unserer Recherche im August 2026 befand sich der K700 in der Markteinführung, und wir fanden keinen deutschen Händler, der ihn führt – der K900 Gen II ist das ausgelieferte Flaggschiff. Wer den K700 erwägt, sollte sich die Lieferfähigkeit für Deutschland von Kemaro schriftlich bestätigen lassen.

02

Die geprüften Eckdaten – und wo sich die Quellen widersprechen

Aus dem offiziellen Gen-II-Datenblatt, das wir extrahiert und vollständig gelesen haben: 1.000 m²/h Reinigungsleistung, 90 cm Kehrbreite, 0,7 m/s Reinigungsgeschwindigkeit, 35-Liter-Schmutzbehälter, bis zu 4 Stunden Laufzeit, 90 Minuten Ladezeit, Lithium-Ionen mit 36 V, 79 × 72 × 35 cm, 32 kg inklusive Akkus, maximale Rampensteigung 12 %. Die Produktseite ergänzt Schutzart IP54, eine Dockingstation mit 85–240 V Eingangsspannung, bis zu 20.000 m² Fläche pro Dockingstation und Skalierung auf 100.000 m² mit mehreren Stationen sowie die Stufen ECO, SMART und TOP für Flächen unter 2.500, 10.000 und 20.000 m² und eine Variante K-Integrated für die Anbindung an Flottenmanagementsysteme. Die Wahrnehmung besteht aus einer 2D-LiDAR-„Krone" mit 270 Grad plus einer 3D-Kamera für die unteren toten Winkel; neu in Gen II sind der selbstreinigende Automatic Filter Cleaner, das BlueSpot-Sicherheitslicht, das die Bewegung des Roboters für Staplerfahrer projiziert, und Connected Rooms für den autonomen Wechsel zwischen Räumen.

Jetzt der Widerspruch – und es ist Kemaros eigener. Datenblatt, Produktseite und die Pressemitteilung des Herstellers vom November 2025 nennen übereinstimmend bis zu 4 Stunden Laufzeit. Kemaros eigener Knowledge Hub nennt rund 5 Stunden. Die archivierte offizielle Website von 2023 zeigt, warum: Der K900 der ersten Generation wurde mit „a battery life of up to five hours" beworben – der 5-Stunden-Wert ist also eine Gen-I-Angabe, die dort überlebt hat, wo Kemaro nicht nachgezogen hat. Wir veröffentlichen 4 Stunden, weil das aktuelle Datenblatt das jüngste offizielle Dokument ist. Aber seien Sie sich bewusst: Dieselbe Zahl entspricht rund einem Viertel einer Nachtschicht – lassen Sie sie sich für die Stufe bestätigen, die Ihnen tatsächlich angeboten wird.

Ebenso wichtig ist, was Kemaro nicht veröffentlicht. Es gibt nirgends eine Lautstärkeangabe – nicht im Datenblatt, nicht auf den Produktseiten, nicht in der FAQ, weder für den K900 noch für den K700. Ein einzelner US-Händler nennt einen Dezibelbereich; wir geben ihn nicht wieder, denn eine unbelegte Händlerzahl ist genau die Art Wert, die in einer Ausschreibung landet und später nicht zu verteidigen ist. Auch zur Saugkraft gibt es keinen Pascal-Wert, und der Gen-II-Akku ist nur als Lithium-Ionen 36 V ohne Kapazität angegeben. Behandeln Sie alle drei als offene Fragen an den Anbieter, nicht als Lücken, die man aus einem Vergleichsportal füllt.

Zwei Dinge gehören noch in die ehrliche Spalte. Erstens die harten Grenzen: Kemaros FAQ verbietet den Betrieb in ATEX-Zonen ausdrücklich und untersagt das Aufkehren brennbarer oder explosiver Stoffe – relevant, weil die Maschine für Gefahrstofflager beworben wird, also für Lagerbereiche, aus denen man Menschen heraushalten will, nicht für explosionsgeschützte Zonen. Rampen über 12 % und Flüssigkeiten sind ebenso ausgeschlossen. Zweitens das Kostenmarketing: Das Datenblatt nennt bis zu 50 % eingesparte Reinigungskosten pro Jahr, die FAQ auf derselben Website bis zu 70 %. Wenn zwei Seiten desselben Herstellers zwanzig Punkte auseinanderliegen, ist die Zahl keine Messung – weder die Prozentwerte noch die daneben genannte absolute Ersparnis gehören in einen Business Case.

03

Eingeordnet gegen die Trockenkehrmaschinen, die wir wirklich betreiben

Die einzige echte Überschneidung mit unserem Bestand ist die Trockenkehrreinigung großer Hallen – bei uns also MT1 und MT1 Max. Auf dem Papier sieht der Abstand dramatisch aus: Der MT1 ist mit bis zu 1.800 m²/h und bis zu 8 Stunden Laufzeit angegeben, der MT1 Max mit bis zu 2.200 m²/h und bis zu 10 Stunden, beide bei 700 mm Arbeitsbreite und 35-Liter-Behälter – gegen 1.000 m²/h und 4 Stunden beim K900. Wer diese Zahlen ohne Fußnote in eine Tabelle stellt, führt Sie in die Irre, auch zu unseren Gunsten.

Hier ist die Fußnote. Der K900 fährt 0,7 m/s bei 90 cm Kehrbreite. Ausmultipliziert ergibt das ein theoretisches Maximum von rund 2.270 m²/h – Kemaro veröffentlicht aber 1.000. Das heißt: Kemaro nennt eine realistische Flächenleistung, bei der Wenden, Überlappung und Hindernisse bereits abgezogen sind. Die Pudu-Werte liegen deutlich näher an der theoretischen Obergrenze. Die ehrliche Aussage lautet also nicht „der MT1 Max ist mehr als doppelt so schnell". Sie lautet: Auf dem Papier führen die Pudu-Maschinen bei Durchsatz und Laufzeit, der reale Abstand ist kleiner als die Zahlen suggerieren, und seriös beziffern kann ihn niemand ohne Messung beider Maschinen auf demselben Boden. Wie Flächenleistungen generell zustande kommen, führt der Kehrroboter-Vergleich aus, und MT1 gegen MT1 Max zeigt, woraus der Unterschied zwischen zwei eng verwandten Maschinen wirklich besteht.

Der K900 differenziert sich strukturell statt über Durchsatz, und diese Unterschiede sind real. Filtration der Klasse M mit selbstreinigendem Filter ist eine Staubarchitektur, kein Marketing-Feature – bei Holz-, Metall- und Mineralstaub ist genau das die relevante Frage, nicht Quadratmeter pro Stunde. IP54 erlaubt feuchte, spritzwassergefährdete Umgebungen wie Abfüllanlagen, in denen die Maschine trotzdem trocken reinigt. Die Abdeckung von bis zu 20.000 m² je Dockingstation mit Skalierung auf 100.000 m² ist ein anderes Einsatzmodell für sehr große Standorte. Die Garantie von 3 Jahren oder 5.000 Betriebsstunden auf Hauptkomponenten inklusive Akku und Motoren – Kemaros Angabe, Verschleißteile ausgenommen, gebunden an Wartung durch Kemaro oder autorisierte Partner – liegt über dem Branchenüblichen. Mechanischer statt optischer Absturzschutz ist an einer Laderampe die robustere Wahl, und den BlueSpot gibt es genau deshalb, weil diese Maschine zwischen Gabelstaplern arbeiten soll.

Was unsere Maschinen dem K900 voraushaben, ist weniger spektakulär und wichtiger: eine veröffentlichte Lautstärkeangabe von unter 65 dB für beide MT1-Varianten, längere Laufzeit pro Ladung – und die Tatsache, dass wir sie betreiben, ihre Ausfallmuster kennen und Ersatzteile vorhalten. Der letzte Punkt ist kein Datenblatt-Argument. Er ist der Unterschied zwischen einer dokumentierten und einer bekannten Maschine, und für den Kemaro kann Ihnen dieser Artikel nur das Erste liefern.

04

Der europäische Fertigungsaspekt – und was er tatsächlich wert ist

Die KEMARO AG entwickelt und baut seit 2016 in Eschlikon im Thurgau, und das Unternehmen stellt das nach vorn: entwickelt und produziert in der Schweiz, Schweizer Qualitätskomponenten auf dem Datenblatt, das Swiss-Made-Zeichen auf der Startseite. Für deutsche Industriekunden ist das mehr als eine Flagge auf dem Datenblatt – man sollte aber präzise sein, welcher Teil davon überprüfbar ist.

Überprüfbar sind Dokumentation und Sprache. Es gibt vollständige deutsche Produktseiten, deutsche Pressemitteilungen und einen Hersteller, dessen Heimatmarkt deutschsprachig ist – Support und Unterlagen auf Deutsch sind eine realistische Erwartung, keine Hoffnung. Dazu kommt ein Datenschutzaspekt, der zunehmend Ausschreibungen entscheidet: Kemaro gibt auf der eigenen Website an, europäische und Schweizer Datenschutzvorgaben einzuhalten, mit Servern in der Schweiz, und beschreibt einen Ansatz „minimierter Sensorik". Das ist die Aussage des Herstellers und eine gute Ausgangslage für Betriebsrat oder Datenschutzbeauftragte – aber es ist eine Aussage, kein Vertrag. Lassen Sie sich Auftragsverarbeitungsvertrag, Unterauftragnehmerliste und den tatsächlichen Serverstandort schriftlich geben, bevor sich jemand darauf verlässt.

Beim Service unterhält Kemaro eine eigene Vertriebsstruktur für Deutschland und Österreich mit namentlich benannten Ansprechpartnern, dazu ein dichtes Händlernetz, das überwiegend aus dem Intralogistik- und Staplerhandel kommt, und bietet Kauf, befristete Miete sowie Servicepakete mit Cloud-Reporting, vorausschauender Wartung, Ersatzteilen und Fernsupport direkt an. Das ist ein ausgebauter Vertrieb, kein Pilotprojekt.

Und hier der Vorbehalt, der schwerer wiegt als das Herkunftsland: Geografische Nähe ist keine Reaktionszeit. Ein Schweizer Hersteller mit deutschem Händlernetz kann exzellent oder langsam sein, und die Werksadresse sagt Ihnen nicht, welches von beidem. Lassen Sie sich vor Unterschrift eine verbindliche Reaktionszeit schriftlich geben, fragen Sie, wo die Ersatzteile für Ihre Maschine physisch liegen, wer die jährliche Wartung durchführt, an der die Garantie hängt, und was in Woche zwei passiert, wenn die Maschine steht. Diese vier Antworten bestimmen Ihre Verfügbarkeit. „Swiss made" tut das nicht.

05

Wer ihn auf die Shortlist nehmen sollte – und was in der Vorführung zu prüfen ist

Der K900 gehört auf die Shortlist, wenn Ihr Problem Staub auf harten Industrieböden über große Flächen ist: Produktionshallen mit Holz-, Metall- oder Mineralstaub, Lagerhallen und Logistikstandorte mit Palettenabrieb und Verpackungsresten, Abfüllanlagen, in denen Feuchtigkeit zum Alltag gehört, Parkhäuser und Gefahrstofflager in dem Sinne, dass man dort Menschen heraushalten will. Gemischter Staplerverkehr spricht eher für als gegen ihn, der Betrieb ohne Licht in der dunklen Halle ist ausdrücklich vorgesehen, und wenn Ihr Standort deutlich größer ist, als eine Maschine abdecken kann, ist die Skalierung über Dockingstationen ein struktureller Vorteil.

Er gehört nicht auf die Shortlist für Büros, für Handelsflächen während der Öffnungszeiten oder für irgendetwas in der Nähe von Gästen und Ruhezonen – nicht, weil wir ihn als laut gemessen hätten, sondern weil niemand einen Dezibelwert veröffentlicht und dies eine gebläsebetriebene Industriemaschine ist, die der Hersteller für Hallen positioniert. Ebenso ausgeschlossen sind ATEX-Zonen, die Kemaro ausdrücklich verbietet, Flüssigkeiten jeder Art, Teppich und Rampen über 12 %. Wenn Ihr Problem Anhaftungen, Reifenspuren oder klebrige Böden sind statt Staub, brauchen Sie eine Scheuersaugmaschine und nicht diese Maschine; welcher Reinigungsroboter zu welchem Betrieb passt sortiert diese Frage nach Bodenart und Verschmutzung.

Für die Vorführung: Lassen Sie den Prospekt liegen und nehmen Sie eine Liste mit. Lassen Sie sich die Lautstärke schriftlich geben, mit Angabe der Messbedingung. Lassen Sie sich die Gen-II-Akkukapazität in Wattstunden nennen, nicht nur die Spannung. Fragen Sie nach der EG-Konformitätserklärung – wir haben sie öffentlich nirgends gesehen. Fragen Sie, was ECO, SMART und TOP technisch unterscheidet außer der lizenzierten Fläche, und insbesondere, ob die Sensorik identisch ist. Wenn Sie an eine AGV-Flotte anbinden wollen, fragen Sie, was die beworbene VDA5050-Kompatibilität auf Ihrer Seite voraussetzt. Und klären Sie die Laufzeit-Diskrepanz für genau die angebotene Konfiguration.

Und dann messen Sie die beiden Dinge, die den Business Case entscheiden und auf keinem Datenblatt stehen. Erstens: Wie oft muss der 35-Liter-Behälter mit Ihrem Staub geleert werden, nicht mit dem Staub einer Vorführfläche – diese Zahl bestimmt den Personalbedarf. Zweitens: Wie viel Fläche schafft die Maschine tatsächlich pro Ladung in Ihrem Layout, mit Ihren Regalen und Ihren Hindernissen. 1.000 m²/h mit 4 Stunden zu multiplizieren ist Rechnen, keine Spezifikation – und der Abstand zwischen dieser Rechnung und einem gemessenen Lauf ist der Punkt, an dem jedes enttäuschte Roboterprojekt begann, das wir je übernommen haben. Wenn Sie dieselbe Liste auf Ihren eigenen Boden angewendet haben möchten, sprechen Sie mit uns – auch für den Fall, dass die ehrliche Antwort lautet, dass ein Kemaro besser zu Ihnen passt als alles, was wir betreiben.

06

Häufige Fragen

Ausschließlich trocken. Der K900 Gen II verwendet weder Wasser noch Chemie; Bürsten befördern den Schmutz in die Maschine, während ein Gebläse Unterdruck erzeugt und den Staub durch einen Luftfilter der Klasse M in den 35-Liter-Behälter zieht. Kemaro stellt ausdrücklich fest, dass er keine Flüssigkeiten aufkehrt. Die Schutzart IP54 bedeutet, dass die Maschine Feuchtigkeit und Spritzwasser verträgt – nicht, dass sie nass reinigt. Der Boden hinter ihr ist trocken und sofort begeh- und befahrbar.

Bis zu 4 Stunden bei 90 Minuten Ladezeit – so das aktuelle offizielle Gen-II-Datenblatt, die Produktseite und Kemaros Pressemitteilung vom November 2025. Beachten Sie: Kemaros eigener Knowledge Hub nennt rund 5 Stunden – ein Wert, der vom K900 der ersten Generation stammt, den die offizielle Website 2023 mit bis zu fünf Stunden Akkulaufzeit bewarb. Wir veröffentlichen 4 Stunden, weil das aktuelle Datenblatt das jüngste offizielle Dokument ist, und empfehlen, sich die Laufzeit für die konkret angebotene Konfiguration bestätigen zu lassen.

Es gibt keine offizielle Angabe. Kemaro veröffentlicht weder für den K900 noch für den K700 einen Dezibelwert – nicht im Datenblatt, nicht auf den Produktseiten, nicht in der FAQ. Ein einzelner US-Händler nennt einen Bereich, aber unbelegte Händlerzahlen geben wir nicht wieder. Sagen lässt sich: Dies ist eine gebläsebetriebene Industriemaschine, die der Hersteller für Lager- und Produktionshallen positioniert, nicht für Büros, Handelsflächen während der Öffnungszeiten oder gästenahe Ruhebereiche. Lassen Sie sich einen Messwert schriftlich geben, bevor Sie eine Zusage zur Lautstärke machen.

Nein. Kemaros offizielle FAQ hält fest, dass dem Roboter der Betrieb in ATEX-Zonen untersagt ist und dass er keine brennbaren oder explosiven Stoffe aufkehren darf. Das gehört deutlich gesagt, weil die Maschine für Gefahrstofflager beworben wird – gemeint sind Lagerbereiche, aus denen man Menschen von der Ware fernhalten will, nicht explosionsgeschützte Zonen. Ist Ihr Bereich ATEX-klassifiziert, scheidet diese Maschine aus, unabhängig von allem anderen auf dem Datenblatt.

Größe und Zugänglichkeit. Laut den offiziellen Datenblättern schafft der K900 Gen II bis zu 1.000 m²/h bei 90 cm Kehrbreite, hat einen 35-Liter-Behälter, misst 79 × 72 × 35 cm und wiegt 32 kg. Der K700 Compact schafft 750 m²/h bei 70 cm Breite, hat einen 11-Liter-Behälter, misst 76 × 62 × 25 cm und wiegt unter 25 kg – seine Bauhöhe von 25 cm ist der eigentliche Punkt, gebaut für die Reinigung unter niedrigen Regalen und zwischen Maschinen. Geschwindigkeit, Laufzeit, Ladezeit, Akku und die maximal 12 % Rampensteigung sind identisch. Zum Zeitpunkt unserer Recherche im August 2026 befand sich der K700 noch in der Markteinführung, und wir fanden keinen deutschen Händler, der ihn führt.

Sehen, statt lesen?

Wir zeigen Ihnen die Maschinen in 30 Minuten an Ihrem Standort — kostenlos und unverbindlich.

Demo anfragen
Pudu MT1 MaxZur Maschine →Pudu MT1Zur Maschine →