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Pudu MT1 vs. MT1 Max: Was die beiden Kehrroboter wirklich unterscheidet

Auf den meisten Händlerseiten sehen Pudu MT1 und MT1 Max aus wie dieselbe Maschine in zwei Ausstattungslinien: Basis und Premium. Das ist die falsche Erzählung. Beide sind reine Trockenkehrmaschinen – kein Wasser, keine Trocknungszeit – und sie teilen sich Arbeitsbreite, Schmutzbehälter und Grundfläche. Die echten Unterschiede liegen woanders, als die Datenblätter nahelegen: Offiziell ist der Max überhaupt kein Indoor-Premiumgerät, sondern eine Maschine für halboffene Flächen. Wir haben jede veröffentlichte Zahl gegen Pudus eigene Dokumentation geprüft – Produktseiten, Produktbroschüre, Produktdeck, Launch-Mitteilung. Ein Teil der beworbenen Unterschiede ist real und gut belegt. Ein anderer Teil – transparente Hinderniserkennung, ein „Analytics Pro"-Dashboard, leiserer Betrieb – steht in keiner offiziellen Quelle. Dieser Artikel trennt beides und sagt am Ende, welche Maschine zu welchem Betrieb passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei beiden identisch: 70 cm Arbeitsbreite, 35 l Schmutzbehälter, 840 × 600 mm Grundfläche, 0,2–1,2 m/s, Trockenkehren ganz ohne Wasser und dieselbe PUDU-Link-App.
  • Echte Unterschiede: 2.200 statt 1.800 m²/h, 60 statt 45 Ah, 3D-LiDAR plus Dual-SoC-Rechenleistung und 20 kg mehr Gewicht in einem 185 mm höheren Gehäuse.
  • Pudu hat den Max für halboffene Flächen gebaut – Parkhäuser, Innenhöfe, Gehwege – mit IP54, Tropfensensor, 5 cm Bordsteinüberwindung und 8° Steigung. Der offizielle Produktname sagt genau das.
  • Nicht real: transparente Hinderniserkennung, ein „Analytics Pro"-Dashboard oder leiserer Betrieb. Pudu veröffentlicht für keine der beiden Maschinen einen Geräuschwert – und die einzigen Händlerangaben machen den Max zur lauteren.

CC1 vs. CC1 Pro — geprüfte Daten

MT1MT1 Max
Plattform – identisch
Grundfläche (L × B)840 × 600 mm840 × 600 mm
Arbeitsbreite70 cm70 cm (mit Seitenbürste)
Schmutzbehälter35 l35 l
Fahrgeschwindigkeit0,2–1,2 m/s (einstellbar)0,2–1,2 m/s (einstellbar)
ReinigungsverfahrenTrockenkehren, ohne WasserTrockenkehren, ohne Wasser
KI-Müllerkennung · Spot-Reinigung
SoftwarePUDU-Link-AppPUDU-Link-App
Aufzugs- / Türmodul (optional)
Flächenpositionierungüber 100.000 m²über 100.000 m²
Echte Unterschiede
Höhe490 mm675 mm
Gewicht65 kg85 kg
Flächenleistung (Standardmodus)max. 1.800 m²/hmax. 2.200 m²/h
Flächenleistung (Spot-Modus)max. 6.000 m²/hmax. 7.000 m²/h
Laufzeit4–8 h (je nach Reinigungsstufe)5–10 h, Standardmodus 8 h
Akku45 Ah60 Ah
Ladezeit< 3 h< 3,5 h
NavigationVSLAM + Marker + Lidar SLAMVSLAM + Marker + 3D-LiDAR-SLAM
Rechenarchitekturoffiziell nicht angegebenDual-SoC, „verdoppelte Rechenleistung"
Hindernisüberwindung20 mm Schwellen, 35 mm Fugen5 cm Bordsteine, 8° Steigung
Min. Durchfahrtsbreite75 cmoffiziell nicht angegeben
Nur MT1 Max – halboffene Flächen & Signalisierung
IP-SchutzartIP54 (vollständige Abdichtung)
Tropfensensor mit Ausweichmodus
Betriebstemperatur0–40 °C innen (Handbuch)−10 bis 45 °C, mit Temperatursensor
1,2-m-Warnleuchte + Sicherheitsprojektionsleuchte
Automatische Filterreinigung (Vibration)

Die Lautstärke fehlt mit Absicht: Pudu veröffentlicht für keine der beiden Maschinen einen Geräuschwert. Die einzigen deutschen Händlerangaben lauten max. 70 dB für den MT1 und unter 75 dB für den MT1 Max – damit wäre der Max die lautere Maschine, nicht die leisere.

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Was beide Maschinen tatsächlich teilen

Laut Pudus offiziellen Datenblättern stehen MT1 und MT1 Max auf derselben Grundfläche: 840 × 600 mm in Länge und Breite, 70 cm Arbeitsbreite, 35 Liter Schmutzbehälter und eine einstellbare Fahrgeschwindigkeit von 0,2 bis 1,2 m/s. Beide sind Doppelteller-Kehrmaschinen, und keine der beiden hat in irgendeinem offiziellen Dokument einen Wassertank – Pudu spricht bei beiden von „professioneller Trockenreinigung". Der Boden ist begehbar, sobald die Maschine durch ist. Genau dafür stellt man auf einer Industriefläche eine Kehrmaschine hin und keinen Scheuersaugroboter.

Auch die Intelligenzschicht ist der Art nach dieselbe. Beide haben KI-Müllerkennung per Kamera, beide einen KI-Spot-Modus für Patrouillenfahrten, beide werden über die PUDU-Link-App verwaltet – Fernüberwachung per Telefon oder PC, Reinigungsberichte, Meldung bei vollem Behälter – und beide lassen sich mit den optionalen Aufzugs- und Türsteuerungsmodulen für den Mehretagenbetrieb erweitern. Ein eigenes Premium-Softwareprodukt für den Max existiert nicht; darauf kommen wir weiter unten zurück.

Für die Auslegung ist das entscheidend. Der Max ist nicht die breitere Maschine und nicht die mit dem größeren Behälter. Er muss genauso oft geleert werden wie der MT1 und deckt pro Bahn dieselbe Breite ab. Was er ist: 185 mm höher und 20 kg schwerer – und diese Masse kauft Wahrnehmungstechnik und Wetterfestigkeit, nicht mehr Kehrleistung.

MT1
MT1 Max
MT1MT1 Max
Piktogramme: 1:1 aus unseren Produkt-Referenzfotos vektorisiert – keine illustrativen Icons.
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Die Unterschiede, die real sind

Durchsatz und Ausdauer sind tatsächlich besser, und beide Werte stehen so in den offiziellen Datenblättern. Der Max ist mit max. 2.200 m²/h im Standardmodus angegeben gegenüber max. 1.800 m²/h beim MT1, im Spot-Modus mit 7.000 statt 6.000 m²/h. Der Akku wächst von 45 auf 60 Ah, die Laufzeit von offiziell 4–8 h auf 5–10 h mit ausdrücklich genanntem Standardmodus von 8 h – dafür lädt er etwas länger (< 3,5 h statt < 3 h). Eine Einschränkung gilt für beide Maschinen: Pudu schreibt die Laufzeit des MT1 als „je nach Reinigungsstufe unterschiedlich". Wer die maximale Flächenleistung mit der maximalen Laufzeit multipliziert, kombiniert zwei verschiedene Betriebspunkte. Das Ergebnis ist keine Flächenangabe.

Die Wahrnehmung ist die zweite echte Lücke. Der MT1 navigiert mit VSLAM + Marker + Lidar SLAM; der Max ergänzt diesen Stapel um ein 3D-LiDAR – offiziell „VSLAM + Marker + 3D LiDAR SLAM" – und betreibt ihn auf einer Dual-SoC-Architektur, die laut Pudu „die Rechenleistung verdoppelt, um präzisere KI-Erkennung und schnellere Verarbeitung zu ermöglichen, während eingebaute Redundanz stabilen Betrieb sichert". Pudus Launch-Mitteilung beziffert die Erfassung mit zentimetergenauer Präzision bei bis zu 150 Metern Reichweite. Praktisch beschreibt das Produktdeck Verhalten, das der Basismaschine nicht zugeschrieben wird: Der Max hält an, um Fahrzeuge passieren zu lassen, wartet an Fahrgassen-Einfahrten oder weicht seitlich aus, ohne die Route zu blockieren, und reagiert auf plötzliche Bewegungen von Personen oder Tieren.

Drittens Mobilität und Signalisierung. Der MT1 überwindet offiziell 20 mm Schwellen und 35 mm Fugen und braucht eine Durchfahrtsbreite von mindestens 75 cm. Der Max überwindet 5 cm hohe Bordsteine und Steigungen bis 8°; eine Durchfahrtsbreite nennt Pudu für ihn nicht. Und der Max trägt, was der MT1 nicht hat: eine 1,2 Meter hohe Warnleuchte plus Sicherheitsprojektionsleuchte mit akustischen und visuellen Warnsignalen – im Komponentendiagramm ist sogar eine eigene Gabelstapler-Warnleuchte beschriftet. Das Komponentendiagramm des MT1 führt lediglich ein Fill Light, das das Kamerasichtfeld ausleuchtet und niemanden warnt. Wenn der Mischbetrieb mit Flurförderzeugen der Kaufgrund ist: Dieses Signalisierungspaket ist ein Max-Merkmal, kein MT1-Merkmal.

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Der Max ist für halboffene Flächen gebaut – nicht für „Indoor, aber besser"

Das ist die am häufigsten weggelassene Tatsache in deutschen Angeboten dieser Maschine. Pudus offizieller Produkttitel lautet „AI-Powered Outdoor & Semi-Outdoor 3D Perception Robotic Sweeper". Die Launch-Mitteilung verortet ihn in der „großflächigen Innen- und Halbaußenreinigung in Umgebungen wie Tiefgaragen und halboffenen Gebäudeatrien". Das Produktdeck beginnt mit dem Satz: „Aufbauend auf dem MT1 ist der MT1 Max für halboffene Umgebungen wie Wohnhöfe und für Bereiche mit schnellen dynamischen Hindernissen wie Parkhäuser optimiert." Der Max ist nicht der Premium-Indoor-MT1. Er ist der MT1 für Flächen, die Wetter und Fahrzeuge sehen.

Die Hardware stützt diese Positionierung. Vollständige IP54-Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser, ein Tropfensensor, der einen Schutzmodus auslöst und den Roboter in sichere Zonen führt, ein Betriebsbereich von −10 bis 45 °C mit Temperatursensor, dazu die genannten Bordstein- und Steigungswerte sowie eine automatische Filterreinigung per Vibration, die Saug- und Filterleistung ohne manuelle Pflege stabil hält. Pudus eigene Szenarienübersicht listet Parkhäuser, Wohnhöfe, Gehwege, Stadtplätze, Parkwege, Ufer- und Supermarktparkplätze sowie Bahnhofsvorplätze neben den Innenraumszenen. Das ist ein anderes Lastenheft als beim Basis-MT1, in dessen offiziellem Material weder eine IP-Schutzart noch ein einziges Außenszenario vorkommt – und dessen Handbuch ihn auf 0–40 °C im Innenbereich begrenzt.

Die Grenze steht genauso deutlich da und gehört in jeden ehrlichen Vergleich: Pudu versieht den Tropfensensor mit der Fußnote „Keine Reinigung bei extremen Wetterbedingungen durchführen." Halboffen heißt Parkhaus, überdachter Ladehof, Innenhof – nicht kommunale Straßenkehrmaschine im Regen. Die IP54-Einstufung ist Schutz gegen Spritzwasser und Staub, keine Freigabe für den Betrieb im Unwetter.

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Das ehrliche Kleingedruckte

Zuerst die Lautstärke, denn das ist der Wert, der bei diesem Paar am häufigsten erfunden wird. Pudu veröffentlicht weder für den MT1 noch für den MT1 Max einen Geräuschwert – nicht auf den Produktseiten, nicht in der Broschüre, nicht im Produktdeck. Für den Hersteller ist das ungewöhnlich: Der Scheuersaugroboter CC1 trägt offiziell unter 70 dB(A), wie wir in unserem Vergleich CC1 gegen CC1 Pro dargelegt haben. Die einzigen belegten Werte für die Kehrmaschinen stammen von einem deutschen Händler, der max. 70 dB für den MT1 und unter 75 dB für den MT1 Max angibt. Das ist eine einzelne nicht-offizielle Quelle – aber die Richtung ist eindeutig: Nichts stützt die These, der Max sei die leisere Maschine. Wenn Ihnen ein Datenblatt für eines der beiden Geräte unter 65 dB verspricht, fragen Sie nach dem offiziellen Dokument dazu.

Drei beworbene Unterscheidungsmerkmale haben überhaupt keine offizielle Grundlage. Erstens die transparente Hinderniserkennung: Die Behauptung, das 3D-LiDAR des Max erkenne Glastüren oder Schutzfolien zuverlässig, steht in keiner Pudu-Quelle. Glas wird genau einmal erwähnt, und zwar als Kartierungsbedingung – der Max navigiert stabil unter Glasdächern. LiDAR ist auf transparenten Flächen physikalisch schwach; kaufen Sie die Maschine nicht dafür. Zweitens ein „Analytics Pro"-Dashboard mit Heatmaps, Effizienzkennzahlen und PDF-Export: Ein Pudu-Produkt dieses Namens existiert nicht. Beide Maschinen laufen auf PUDU Link, mit Echtzeitdaten, Reinigungsberichten und Meldung bei vollem Behälter. Drittens „Premium-Komponenten", verstärkte Bürsten oder langlebigere Verschleißteile: Auch dafür gibt es keinen offiziellen Beleg. Der echte Wartungsvorteil des Max ist die automatische Filterreinigung.

Zum Schluss zwei Fallen beim Lesen jedes Datenblatts dieser Familie. Die erste ist Arithmetik: 1.800 × 8 oder 2.200 × 10 ergibt eindrucksvolle Nachtleistungen, die Pudus eigene Laufzeit-Fußnote nicht hergibt, weil maximale Flächenleistung und maximale Laufzeit nicht derselbe Betriebspunkt sind. Die zweite ist Identität. Die MT1-Reihe besteht aus drei Maschinen – MT1, MT1 Max und dem MT1 Vac, der ein Sauger und keine Kehrmaschine ist – und manche Händlerseiten führen MT1-Vac-Werte unter der Überschrift MT1. Bevor Sie zwei Zahlen vergleichen: Prüfen Sie, ob sie denselben Roboter beschreiben. Unsere Übersicht der Kehrroboter sortiert die Klasse ausführlicher.

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Welcher für welchen Betrieb

Der MT1 ist die richtige Maschine für geschlossene Hallen auf Hartboden. In Lagerhallen und Logistikzentren und Produktionshallen entscheiden Gangbreite, Schwellen und Staub über den Einsatz – und dort beschreiben die offiziell dokumentierten 75 cm Durchfahrtsbreite, 20 mm Schwellen und 35 mm Fugen des MT1 die Lage sehr gut. Nichts auf diesem Boden fordert IP54-Abdichtung, Regensensor oder 8° Steigfähigkeit. Wenn Ihr Einsatz eine überdachte Halle mit normalen Schwellen ist, bringt der Max Höhe, Gewicht und Durchsatz – und wenig, was Sie sonst nutzen würden.

Der MT1 Max verdient seinen Platz dort, wo die Fläche aufhört, reines Indoor zu sein. Parkhäuser mit Rampen und Bodenschwellen, überdachte Ladehöfe, Innenhöfe, Eingangszonen, die Wetter abbekommen: Genau dagegen hat Pudu die Maschine entwickelt, und IP54-Abdichtung, Tropfensensor, Temperaturbereich und 5 cm Bordsteinüberwindung sind der Grund, warum sie dort funktioniert. Der zweite Fall ist Verkehr. Wo Fahrzeuge und Roboter sich Fahrgassen teilen, machen die 1,2-Meter-Warnleuchte, die Projektionsleuchte und das fahrzeugbewusste Verhalten des 3D-LiDAR den Unterschied – mehr als die zusätzlichen 400 m²/h.

Bleibt die Durchsatzfrage, und die verdient eine klare Antwort. Wenn Sie nur mehr Fläche pro Nacht brauchen und sonst nichts, schaffen zwei MT1 mehr als ein Max – und sie schaffen es an zwei Orten gleichzeitig. Der Max ist die Antwort, wenn die Umgebung schwieriger ist, nicht bloß größer. In beiden Fällen gilt: Legen Sie die Maschine nicht nach Datenblatt aus. Vereinbaren Sie einen Testlauf auf Ihrer eigenen Fläche und messen Sie, was ein Gerät in einer Schicht tatsächlich schafft – mit Ihren Schwellen, Ihrem Gangverkehr, Ihrer Verschmutzung. Nur mit dieser Zahl lässt sich planen.

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Häufige Fragen

Arbeitsbreite (70 cm), Schmutzbehälter (35 l), Grundfläche und Fahrgeschwindigkeit sind identisch, und beide sind wasserlose Trockenkehrmaschinen. Der Max ist offiziell mit 2.200 statt 1.800 m²/h im Standardmodus angegeben, hat einen 60- statt 45-Ah-Akku, ergänzt ein 3D-LiDAR und Dual-SoC-Rechenleistung und ist mit IP54 und Tropfensensor für halboffene Flächen abgedichtet. Außerdem ist er 185 mm höher und 20 kg schwerer.

Es gibt keine offizielle Antwort, denn Pudu veröffentlicht für keine der beiden Maschinen einen Geräuschwert. Die einzigen belegten deutschen Händlerangaben lauten max. 70 dB für den MT1 und unter 75 dB für den MT1 Max – das weist in die andere Richtung. Wählen Sie den Max nicht aus Lautstärkegründen, und behandeln Sie jeden Wert unter 65 dB bei beiden Maschinen als unbelegt, solange kein Pudu-Dokument ihn stützt.

Pudu erhebt diesen Anspruch in keinem offiziellen Material. Glas wird genau einmal erwähnt, und zwar als Kartierungsbedingung: Der Max navigiert stabil unter Glasdächern. Transparente Flächen sind für LiDAR physikalisch schwierig. Behandeln Sie eine zuverlässige Glastürerkennung daher als unbelegte Händlerangabe, nicht als dokumentierte Fähigkeit.

Halboffen ja – dafür hat Pudu ihn gebaut. Er hat vollständige IP54-Abdichtung, einen Tropfensensor mit Schutz- und Ausweichmodus, einen Betriebsbereich von minus 10 bis 45 Grad Celsius, 5 cm Bordsteinüberwindung und 8 Grad Steigfähigkeit, und Pudu führt Parkhäuser, Innenhöfe, Gehwege und Stadtplätze unter seinen Szenarien. Pudu schreibt ebenso klar, dass bei extremen Wetterbedingungen nicht gereinigt werden darf – eine Straßenkehrmaschine ist er also nicht. Der Basis-MT1 hat keine IP-Schutzart, und sein Handbuch begrenzt ihn auf den Innenbereich bei 0 bis 40 Grad Celsius.

Pudu veröffentlicht keine Flächenangabe pro Einsatz, und die übliche Abkürzung – maximale Flächenleistung mal maximale Laufzeit – überschätzt sie: Die offizielle Laufzeit ist mit 4 bis 8 Stunden je nach Reinigungsstufe angegeben, maximale Leistung und längste Laufzeit sind also nicht derselbe Betriebspunkt. Zuverlässig auslegen lässt sich ein Einsatz nur über einen Testlauf auf der realen Fläche, gemessen über eine volle Schicht mit Ihren Schwellen, Ihrem Gangverkehr und Ihrer Verschmutzung.

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