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Marktüberblick · · 10 Min. Lesezeit

Kemaro K700 Compact: 25 cm Bauhöhe – und was Kemaro nicht veröffentlicht

Der Kemaro K700 Compact ist 25 cm hoch, und diese Zahl ist das ganze Produkt. Vorweg das Wichtigste: Was hier steht, ist eine Dokumentenbewertung. Wir haben das offizielle Datenblatt in der englischen und der deutschen Fassung selbst gelesen, die Produktseiten des Herstellers in beiden Sprachen geprüft und jede Zahl an ihre Quelle zurückverfolgt. Das Ergebnis ist zweigeteilt. Die Eckdaten des K700 sind sauber dokumentiert und leicht nachzuprüfen. Daneben steht eine ungewöhnlich lange Liste von Angaben, die Kemaro für diese Maschine schlicht nicht veröffentlicht – von der Ladelösung bis zur Filterklasse. Beides gehört in dieselbe Bewertung, denn bei diesem Roboter entscheiden die Lücken mehr als die Specs.

Das Wichtigste in Kürze

  • Offizielles Datenblatt: 750 m²/h, 70 cm Kehrbreite, 11-Liter-Behälter, bis zu 4 Stunden Laufzeit, unter 25 kg, 76 × 62 × 25 cm – ausschließlich trocken, kein Wasser und keine Chemie in der Maschine.
  • Die Bauhöhe von 25 cm ist der Grund, warum es diese Maschine gibt: unter niedrige Regale, unter Maschinen, unter Förderanlagen. Unser MT1 misst 49 cm, der größere K900 misst 35 cm.
  • Kemaro veröffentlicht für den K700 keine Lade- oder Dockinglösung, keine Filterklasse und keine K700-spezifischen Zertifikate – für den K900 ist alles drei dokumentiert. Ein Lautstärkewert fehlt für beide Maschinen, und die Akkukapazität der aktuellen Gen II ebenfalls.
  • Kemaros eigener Blog schreibt, der K700 behalte „die gleiche Reinigungsleistung wie der K900". Die beiden Datenblätter sagen 750 gegen 1.000 m²/h und 70 gegen 90 cm. Das Datenblatt sticht.
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Was der K700 Compact ist – und was wir dazu sagen können

Noch einmal deutlich, weil es bestimmt, wie Sie alles Folgende lesen sollten: Jede Zahl hier stammt aus den eigenen Unterlagen der KEMARO AG, die wir an der Quelle gelesen haben, statt sie von einer Händlerseite zu übernehmen. Wo der Hersteller etwas behauptet, das wir nicht prüfen können, kennzeichnen wir es als Herstellerangabe und belassen es dabei.

Mechanisch ist der K700 Compact ein autonomer Industrie-Kehrroboter der KEMARO AG aus Eschlikon in der Schweiz, und er ist bewusst einfach gebaut. Bürsten befördern den Schmutz in die Maschine, während ein Gebläse das Gehäuse unter Unterdruck setzt und den aufgewirbelten Staub durch einen rund 2 m² großen Luftfilter in einen 11-Liter-Behälter zieht. Als größtes aufnehmbares Teil nennt das Datenblatt einen Zylinder von 35 × 100 mm – also ein Stück Verpackungsmüll, kein Kantholz. Wasser und Chemie kommen in dieser Maschine an keiner Stelle vor, und genau so positioniert Kemaro sie: keine Chemikalien, kein Wasser, kein Licht erforderlich, geeignet für verpackte Produkte und empfindliche Trockenbereiche. Der Boden hinter ihr ist trocken und sofort begeh- und befahrbar. Was sie nicht kann, folgt aus demselben Prinzip: keine Flecken, keine Anhaftungen, keine Reifenspuren, keine Flüssigkeiten, kein Teppich. Sie nimmt losen Schmutz und Staub auf, und das ist die ganze Aufgabe.

Der Lebenszyklus ist hier so wichtig wie die Mechanik. Kemaro hat den K700 am 15. und 16. Oktober 2025 auf der Logistics & Automation in Madrid als „sneak peek" vorgestellt. In der Pressemitteilung zur Series-B-Runde schreibt das Unternehmen, die Maschine verzeichne bereits „high pre-order volumes" – das ist eine Vorbestellungsaussage, keine Lieferaussage. Mitte 2026 hat Kemaro seine DACH-Händler zu einer praktischen K700-Schulung geholt, angekündigt über den eigenen LinkedIn-Kanal. Als wir das im August 2026 recherchiert haben, haben wir die deutschen Händler geprüft, die den K900 verkaufen – keiner von ihnen führte den K700. Also: Die Spezifikationen sind final und offiziell, die Maschine existiert, und die Lieferfähigkeit für Deutschland ist das, was Sie sich schriftlich bestätigen lassen, bevor Sie einen Standort darauf planen.

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Die 25 cm sind das Produkt – und wo sie aufhören

Die Entwurfsprämisse steht bei Kemaro im ersten Satz des Datenblatts: Mit einer extrem niedrigen Höhe von nur 25 cm und einem reduzierten Durchmesser wurde der K700 Compact entwickelt, um Bereiche zu erreichen, die zuvor unzugänglich waren – Reinigung unter niedrigen Regalen, Maschinen oder in anderen engen Räumen. Der Rest des Blattes folgt daraus. Die Maschine misst 76 × 62 × 25 cm und wiegt unter 25 kg, das heißt: Eine Person hebt sie an und trägt sie in die nächste Zone. Kemaro gibt außerdem an, dass sie innerhalb eines einzigen Palettenplatzes wendet und dass keine Installation nötig ist – hinstellen und reinigen.

Wie flach 25 cm tatsächlich sind, zeigt der Vergleich mit den Maschinen, die wir selbst betreiben. Unser MT1 misst laut offiziellem Pudu-Datenblatt 840 × 600 × 490 mm, ist also fast doppelt so hoch; der MT1 Max kommt auf 675 mm. Kemaros eigenes größeres Modell, der K900 Gen II, steht bei 35 cm. Unter eine Förderanlage in 30 cm Höhe oder in das unterste Fach eines niedrigen Regals fährt von diesen Maschinen nur der K700 überhaupt hinein. Eine zweite Dimension sollte man dabei genau lesen, denn das Wort „Compact" lädt zu einer Annahme ein, die nicht trägt. Der K700 ist schmaler als der K900 – 62 gegen 72 cm, das ist der reduzierte Durchmesser, mit dem Kemaro wirbt – aber er ist nicht schmaler als unser MT1, der 60 cm breit ist. Seine Kompaktheit liegt in Höhe und Länge, nicht in der Breite. Und während Pudu für den MT1 eine minimale freie Fahrbahn von 75 cm angibt, veröffentlicht Kemaro für den K700 überhaupt keine Angabe zur Mindestbreite – wie schmal ein Gang tatsächlich sein darf, ist damit eine Frage an den Anbieter und nichts, was auf dem Datenblatt steht.

Jetzt die Grenze, denn „zuvor unzugänglich" ist eine Höhenaussage und keine magische. Unter dem Regal ist nicht unter der Palette: Eine flach am Boden stehende Europalette ist niedriger als dieser Roboter, und die Palette, die Kemaro in der eigenen Datenblatt-Grafik neben die beiden Maschinen stellt, ist ein Größenvergleich und keine Durchfahrt. Und was er unter dem Regal erreicht, reinigt er weiterhin trocken – er holt Staub, Verpackungsreste und Palettenabrieb heraus und lässt alles liegen, was am Boden klebt. Die maximal 12 % Rampensteigung aus dem Datenblatt gelten da unten ebenfalls.

Die übrige Hardware ist derselbe Funktionsumfang, den Kemaro am K900 verkauft und auf dem K700-Blatt als bewährte Features des K900 ausweist: autonome Navigation mit Live-Kartierung und Lokalisierung, eine 2D-LiDAR-„Krone", die Entfernungen im 270-Grad-Umkreis misst, dazu ein 3D-Sensor für die unteren toten Winkel und kleinere Objekte, der patentierte selbstreinigende Automatic Filter Cleaner, Connected Rooms für den eigenständigen Wechsel zwischen Räumen und der BlueSpot – ein blaues Licht, das Mitarbeitende und Staplerfahrende auf die Bewegung des Roboters hinweist, ausdrücklich auch unter Förderanlagen. Der letzte Punkt sagt mehr über die vorgesehene Umgebung als jede Prospektzeile: Diese Maschine ist gebaut, um zwischen Gabelstaplern zu arbeiten.

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Was Kemaro zum K700 nicht veröffentlicht – und warum das zählt

Fangen wir mit dem an, was das Betriebsmodell entscheidet: das Laden. Für den K900 dokumentiert Kemaro eine Dockingstation mit 85–240 V Eingangsspannung, eine Abdeckung von bis zu 20.000 m² je Station und die Skalierung auf 100.000 m² mit mehreren Stationen. Für den K700 gibt es nichts davon. Nicht im Datenblatt, das wir in beiden Sprachfassungen vollständig gelesen haben, nicht auf der englischen und nicht auf der deutschen Produktseite – wir haben alle vier Dokumente daraufhin geprüft. Ob der K700 dieselbe Station nutzt, eine eigene bekommt oder schlicht von Hand geladen wird, ist unveröffentlicht. Das ist keine Fußnote in einer Tabelle. Das ist der Unterschied zwischen einem Roboter, der eine Nachtschicht allein durchfährt, und einem, bei dem jemand den Stecker einstecken muss – und bei 4 Stunden Laufzeit gegen 90 Minuten Ladezeit bestimmt es, wie viele Zyklen Sie tatsächlich bekommen.

Zweitens die Filterklasse. Beide Datenblätter nennen einen Luftfilter von rund 2 m². Nur für den K900 veröffentlicht Kemaro, was dieser Filter tatsächlich zurückhält – der hauseigene Blog schreibt, der Filter des K900 sei Klasse „M" und besonders für Industrieschmutz geeignet. Dieser Beitrag handelt durchgehend vom K900. Für den K700 taucht nirgends eine Filterklasse auf. Wenn Ihr Staub Holz, Metall oder Mineral ist, ist die Klasse kein Detail, sondern die ganze Frage – und dass die Schwestermaschine Klasse M hat, ist kein Beleg für diese hier.

Die Liste geht weiter, und es lohnt sich, sie am Stück durchzugehen. Es gibt keinen Lautstärkewert – Kemaro veröffentlicht weder für den K700 noch für den K900 einen Dezibelwert, in keinem Dokument. Es gibt keinen Pascal-Wert zur Saugkraft, was angesichts des Prinzips – Staubabsaugung über Unterdruck statt Haushaltssaugen – vertretbar ist, aber es heißt eben auch: Es gibt keine Zahl zum Vergleichen. Der Akku ist als Lithium-Ionen 36 V angegeben, ohne Kapazität in Amperestunden oder Wattstunden. Schutzart IP54 sowie die Akku- und Ladegerätnormen EN 62133-2:2017 und IEC 60335-1 beziehungsweise -2-29 stehen zwar in Kemaros offizieller FAQ, aber diese FAQ antwortet für den K900 – das haben wir an der Quelle geprüft, und es bedeutet, dass keiner dieser Werte für den K700 bestätigt ist. Eine CE-Dokumentation zum K700 haben wir öffentlich nirgends gefunden. VDA5050-Kompatibilität für die Anbindung an AGV-Flottenmanagement ist für den K900 Gen II ausgewiesen und für den K700 nicht. Und anders als beim K900 mit seinen Stufen ECO, SMART, TOP und K-Integrated ist für den K700 überhaupt keine Variantenstruktur veröffentlicht.

Zwei Punkte gehören noch in die ehrliche Spalte. Kemaros Blogbeitrag zur Vorstellung in Madrid beschreibt den K700 als „a more compact model … but maintaining the same cleaning power as the K900". Kemaros eigene zwei Datenblätter widersprechen dem: 750 gegen 1.000 m²/h, 70 gegen 90 cm Kehrbreite, 11 gegen 35 Liter. Das Datenblatt ist das jüngere und das spezifischere Dokument, also sticht es – und die Blog-Zeile hat in keiner Kalkulation etwas zu suchen. Außerdem trägt das K700-Datenblatt die Marketingzeile, die Maschine spare Unternehmen bis zu 50 % der Reinigungskosten pro Jahr – ohne dass auf dem Blatt oder der Website irgendwo eine Methodik dazu stünde. Das ist eine Herstellerangabe und keine Messung, und in einem Business Case hat sie nichts zu suchen. Und wenn wir schon dabei sind: 4 Stunden mit 750 m²/h zu multiplizieren und auf 3.000 m² zu kommen, ist Rechnen und keine Spezifikation – eine Fläche pro Ladung veröffentlicht Kemaro nicht.

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Eingeordnet gegen den MT1 und gegen den K900

Der K700 und unser MT1 teilen sich genau eine Zahl, und ausgerechnet die führt in die Irre: Beide kehren 70 cm breit. Alles andere geht auseinander. Der MT1 ist mit bis zu 1.800 m²/h im Standard-Reinigungsmodus angegeben, bei 35-Liter-Behälter und einer zwischen 0,2 und 1,2 m/s einstellbaren Fahrgeschwindigkeit; der K700 schafft 750 m²/h bei festen 0,7 m/s mit 11 Litern. Das sind keine zwei Kandidaten für dieselbe Aufgabe. Der MT1 ist eine Großflächenmaschine, die 75 cm freie Fahrbahn braucht, der K700 ist eine Zugangsmaschine, die dort hineinpasst, wo der MT1 körperlich nicht hinkommt.

Und der Abstand beim Durchsatz ist kleiner, als er aussieht – aus einem Grund, den man kennen sollte, bevor man daraus eine Tabelle baut. Nehmen Sie die Geometrie des K700: 0,7 m/s über 70 cm ergeben rund 1.760 m²/h, geradeaus, ohne Wenden, ohne Überlappung, ohne Hindernisse. Kemaro veröffentlicht 750, also etwa 43 % davon – Kemaro nennt mit anderen Worten eine realistische Flächenleistung, bei der die Verluste bereits abgezogen sind. Pudus 1.800 m²/h stehen als Maximalwert für den Standard-Reinigungsmodus. Diese beiden Zahlen sind nicht gleich gemessen, und wer sie kommentarlos nebeneinanderstellt, führt in die Irre – zu unseren Gunsten. Wie Flächenleistungen generell zustande kommen, führt unser Kehrroboter-Vergleich aus; die ehrliche Kurzfassung lautet, dass den realen Abstand niemand beziffern kann, ohne beide Maschinen auf demselben Boden fahren zu lassen.

Gegen die eigene größere Schwester ist das Bild sauberer, weil beide Werte vom selben Hersteller nach derselben Methode stammen. Der K900 Gen II schafft 1.000 m²/h bei 90 cm Breite, 35 Liter, 32 kg, 79 × 72 × 35 cm. Der K700 schafft 750 m²/h bei 70 cm, 11 Liter, unter 25 kg, 76 × 62 × 25 cm. Auf beiden Blättern identisch: 0,7 m/s, bis zu 4 Stunden Laufzeit, 90 Minuten Ladezeit, Lithium-Ionen 36 V, maximal 12 % Steigung. Der K700 ist also nicht einfach ein kleinerer K900: Er ist ein flacherer und schmalerer, der Durchsatz und Behältervolumen gegen Zugänglichkeit tauscht – und diese Zugänglichkeit ist der einzige gute Grund, ihn zu wählen. Unser eigener Marktüberblick zum K900 Gen II geht die größere Maschine im Detail durch, inklusive des Laufzeit-Widerspruchs in Kemaros eigenen Quellen, der beide Modelle betrifft.

Wenn Sie aus diesem Vergleich eine Betriebszahl mitnehmen, dann den Schmutzbehälter. Elf Liter gegen 35 beim K900 und 35 beim MT1 sind kein Datenblattdetail, sondern Ihr Personalmodell: Sie bestimmen, wie oft jemand hingehen, die Maschine unter dem Regal hervorziehen und leeren muss. In einer staubigen Halle entscheidet diese Frequenz und nicht die Quadratmeter pro Stunde darüber, ob der Roboter Arbeit einspart oder sie nur verschiebt.

MT1
MT1 Max
MT149 cm hochMT1 Max67,5 cm hoch
Die Kehrroboter in unserer eigenen Flotte, als Maßstab – der K700 Compact misst 25 cm. Piktogramme: 1:1 aus unseren Produkt-Referenzfotos vektorisiert, keine illustrativen Icons.
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Wo er hingehört – und die Liste für die Vorführung

Der K700 gehört auf eine Shortlist, wenn Sie ein konkretes, physisches Problem haben: Staub und loser Schmutz auf harten Böden an Stellen, in die eine normale Maschine nicht hineinkommt. In Lagerhallen und Logistikstandorten heißt das die unterste Ebene niedriger Regale, der Streifen unter Förderstrecken und die schmalen Gassen zwischen Blöcken; in der Produktion heißt es unter und zwischen Maschinen, wo sich Staub monatelang ungestört absetzt, weil niemand mit einer Scheuersaugmaschine oder einem Aufsitzgerät dorthin kommt. Kemaro nennt als eigene Anwendungsbereiche auf dem K700-Blatt große Lagerräume und Fabriken, Logistikzentren und Produktionsstätten – merklich enger als auf dem K900-Blatt, das zusätzlich Abfüllanlagen, Bahnhöfe und Parkhäuser aufführt. Gefahrstofflager gehören nicht zu diesen Ergänzungen – sie stehen auf der Zielbranchenliste beider Maschinen. Diese Verengung ist die Aussage des Herstellers darüber, wofür die Maschine gedacht ist, und man sollte sie wörtlich nehmen.

Er gehört nicht in die Nähe von Büros, von Verkaufsflächen während der Öffnungszeiten oder von Gästen und Ruhezonen. Nicht, weil wir ihn als laut gemessen hätten – wir haben gar nichts gemessen, und einen Dezibelwert veröffentlicht niemand – sondern genau deswegen: Dies ist eine gebläsebetriebene Industriemaschine, die der Hersteller für Hallen positioniert, und Zusagen zur Lautstärke ohne Zahl sind der Anfang schiefgelaufener Projekte. Ebenso ausgeschlossen sind Flüssigkeiten, Teppich und Rampen über 12 %. Und wenn Ihr eigentliches Problem Anhaftungen, Reifenspuren oder klebrige Böden sind statt Staub, löst das kein Kehrroboter; dann brauchen Sie eine Scheuersaugmaschine, und welcher Reinigungsroboter zu welchem Betrieb passt sortiert diese Frage nach Bodenart und Verschmutzung, bevor überhaupt jemand eine Vorführung bucht.

Für die Vorführung selbst ist die nützliche Liste nicht das Datenblatt – dieser Teil ist bereits geprüft. Es ist die Liste dessen, was Kemaro nicht veröffentlicht, in Fragen übersetzt. Wie wird diese Maschine geladen, gibt es eine Dockingstation für sie, und welche Fläche deckt eine Station ab? Welche Filterklasse hat sie, und welches Serviceintervall gilt für den Filter bei Staub wie unserem? Wie hoch ist die Lautstärke in dB(A), und unter welchen Messbedingungen? Gibt es eine EG-Konformitätserklärung speziell für den K700, und gilt die IP54-Angabe aus der FAQ auch für dieses Modell? Wie groß ist die Akkukapazität in Wattstunden? Welche Mindestgangbreite sagt der Hersteller zu? Ist der Funktionsumfang der Sphere-Cloud identisch mit dem des K900 – das K700-Blatt verweist auf den Funktionsumfang des K900, ohne die Plattform einzeln aufzuführen. Und schriftlich: Ist die Maschine heute in Deutschland lieferbar, wer wartet sie, und wo liegen die Ersatzteile?

Und dann messen Sie die beiden Dinge, die den Fall entscheiden und auf keinem Datenblatt stehen. Wie oft muss der 11-Liter-Behälter mit Ihrem Staub geleert werden, nicht mit dem Staub einer Vorführfläche – und wer macht das, wenn die Maschine beim Vollwerden womöglich unter einem Regal steht? Und wie viel Fläche schafft sie tatsächlich pro Ladung in Ihrem Layout, mit Ihren Regalen und Ihren Hindernissen? Wenn Sie diese Liste auf Ihren eigenen Boden angewendet haben möchten, sprechen Sie mit uns. Sie bekommen die ehrliche Antwort deutlich gesagt – auch für den Fall, dass die ehrliche Antwort lautet, dass ein flacher Kemaro besser in Ihr Gebäude passt.

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Häufige Fragen

Das offizielle Datenblatt nennt eine Bauhöhe von 25 cm bei Abmessungen von 76 mal 62 cm und einem Gewicht unter 25 kg. Kemaro hat ihn dafür entwickelt, unter niedrigen Regalen, unter Maschinen und in engen Räumen zu reinigen; sein BlueSpot-Sicherheitslicht wird ausdrücklich auch für den Einsatz unter Förderanlagen beschrieben. Zur Einordnung: Der größere K900 Gen II ist 35 cm hoch, der von uns betriebene Pudu MT1 misst 49 cm. Eine Grenze gehört klar gesagt – eine flach am Boden stehende Palette ist niedriger als der Roboter, unter das Regal zu kommen heißt also nicht, unter die Palette zu kommen. Eine Mindestgangbreite veröffentlicht Kemaro für den K700 nicht; fragen Sie diesen Wert gesondert ab.

Ausschließlich trocken, ohne jedes Wasser und ohne Chemie in der Maschine. Bürsten befördern den Schmutz nach innen, während ein Gebläse das Gehäuse unter Unterdruck setzt und den Staub durch einen rund 2 m² großen Luftfilter in einen 11-Liter-Behälter zieht; als größtes aufnehmbares Teil ist ein Zylinder von 35 mal 100 mm angegeben. Er entfernt damit losen Schmutz und Staub, aber keine Flecken, Anhaftungen, Reifenspuren oder Flüssigkeiten, und eine Teppichmaschine ist er nicht. Der Boden hinter ihm ist trocken und sofort begeh- und befahrbar. Beachten Sie: Eine Filterklasse veröffentlicht Kemaro nur für den größeren K900, dort nennt das Unternehmen Klasse M – für den K700 ist nirgends eine Filterklasse veröffentlicht.

Kemaro veröffentlicht dazu nichts. Wir haben das offizielle Datenblatt in beiden Sprachfassungen sowie die englische und die deutsche Produktseite geprüft – keines dieser Dokumente erwähnt für den K700 eine Docking- oder Ladestation, während sie für den K900 Gen II dokumentiert ist, inklusive 85 bis 240 Volt Eingangsspannung und bis zu 20.000 Quadratmetern Fläche je Station. Ob der K700 dieselbe Station nutzt, eine eigene bekommt oder von Hand geladen wird, ist offen. Das wiegt schwerer, als es klingt: Das Datenblatt nennt bis zu 4 Stunden Laufzeit und 90 Minuten Ladezeit – wie die Maschine zurück an Strom kommt, entscheidet also darüber, ob sie eine Schicht unbeaufsichtigt durchfährt. Fragen Sie das ab, bevor Sie darauf planen.

Nein, und Kemaros eigene Quellen sind sich hier uneinig. Ein Kemaro-Blogbeitrag zur Vorstellung 2025 in Madrid beschreibt den K700 als kompakteres Modell, das die gleiche Reinigungsleistung wie der K900 behalte. Die beiden offiziellen Datenblätter sagen etwas anderes: 750 gegenüber 1.000 Quadratmetern pro Stunde, 70 gegenüber 90 Zentimetern Kehrbreite, 11 Liter gegenüber 35 Litern Behältervolumen. Wir veröffentlichen die Datenblattwerte, weil sie die jüngeren und die spezifischeren Dokumente sind. Wirklich identisch ist auf beiden Blättern der Rest des Antriebs: 0,7 Meter pro Sekunde, bis zu 4 Stunden Laufzeit, 90 Minuten Ladezeit, Lithium-Ionen mit 36 Volt und maximal 12 Prozent Rampensteigung. Der K700 tauscht Durchsatz und Behältervolumen gegen Zugänglichkeit.

Genau diese Frage sollten Sie sich schriftlich beantworten lassen. Vorgestellt wurde die Maschine am 15. und 16. Oktober 2025 auf der Logistics & Automation in Madrid, in der Pressemitteilung zur Series-B-Runde schrieb Kemaro von hohen Vorbestellungsvolumina vor der Markteinführung, und Mitte 2026 hat das Unternehmen seine DACH-Händler auf den K700 geschult. Als wir im August 2026 recherchiert haben, führte allerdings keiner der deutschen Händler, die den K900 verkaufen, den K700, und eine Variantenstruktur veröffentlicht Kemaro dafür nicht. Die Spezifikationen sind final und die offiziellen Datenblätter liegen auf Deutsch wie auf Englisch vor, die Maschine ist also real und dokumentiert. Lieferfähigkeit und Serviceabdeckung für Deutschland sind der Teil, den Sie sich von Kemaro oder einem Händler bestätigen lassen sollten, bevor Sie einen Standort darauf planen.

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