Drei Maschinen unserer Flotte decken die kompakte und mittlere Klasse ab, und sie sind tatsächlich unterschiedliche Charaktere. Der CC1 ist ein Vier-in-eins-Gerät, das auch trocken reinigen kann. Der L3 ist der schmale Spezialist mit dem höchsten veröffentlichten KI-Rechenwert. Der L4 ist der größte der drei und der einzige mit einem definierten Wandabstand bei der Kantenreinigung. Was folgt, vergleicht sie ausschließlich anhand von Herstellerdokumentation: Pudus Bedienungsanleitung und offizieller Produktseite, den offiziellen CenoBots-Produktseiten, dem Gesamtkatalog 2026, dem Workstation-Flyer und dem EU-Datenblatt. Feldwerte kommen hier nicht dazu – die einzige Maschine unseres Portfolios, für die wir selbst gemessene Zahlen veröffentlichen, ist der Nexaro, und der ist ein Saugroboter, kein Scheuersaugroboter.
Ausgerechnet die Zahl, die jeder zuerst vergleicht, hält der Prüfung am schlechtesten stand. Bei beiden CenoBots-Maschinen ist die beworbene Flächenleistung eine reine Rechengröße: Arbeitsbreite × Höchstgeschwindigkeit × 3.600. 0,40 m × 1,4 m/s ergeben die 2.016 m²/h des L3, 0,45 m × 1,2 m/s die 1.944 m²/h des L4. Der Hersteller schreibt das offen dazu – in seinen eigenen Datenblättern heißt die Zeile „Max. Theoretical Productivity“. Daran sieht man auch, wie wenig die Zahl trägt: Die schmalere Maschine steht nur deshalb über der breiteren, weil sie schneller fahren darf. Kein Wenden, keine Überlappung, kein Nachfüllstopp und kein Hindernis sind eingerechnet. Pudus 700–1.000 m²/h für den CC1 sind dagegen ein Band und keine Obergrenze – die beiden Angaben lassen sich also gar nicht nebeneinanderstellen.
Was wirklich entscheidet, ist in Ihrem Objekt in einer Stunde messbar: die engste Stelle der Route, der Weg zum Wasseranschluss, ob Fußleisten und Regalsockel sauber sein müssen, und wie viel des Bodens kein Hartbelag ist. Ob ein Scheuersaugroboter überhaupt die richtige Klasse ist, ordnet unser Scheuersaugroboter-Ratgeber ein; wer noch früher steht und zwischen nass, trocken und saugend abwägt, beginnt bei welcher Reinigungsroboter zu welchem Betrieb passt.