„Reinigungsroboter" ist keine Produktkategorie mit einem Preisniveau. Der Begriff spannt sich von kompakten Scheuersaugrobotern für einige hundert bis wenige tausend Quadratmeter über Trockenkehrmaschinen, die überhaupt kein Wasser führen, bis zu industriellen Großflächenmaschinen für Logistikhallen. Zwischen diesen Enden unterscheiden sich die Maschinen in Baugröße, Tankvolumen, Antrieb, Sensorik, Bürstensystem und Wartbarkeit – um ein Vielfaches, und zwar in jede Richtung. Ein Mittelwert über diese Spanne beschreibt keine reale Maschine.
Der zweite Grund ist die Fläche, und die relevante Frage lautet nicht, wie viele Quadratmeter Sie haben, sondern wie viele davon ein Roboter tatsächlich bearbeiten kann: zusammenhängend, weitgehend frei von Hindernissen, hartbödig und morgen so angeordnet wie heute. 2.000 m² offene Verkaufsfläche und 2.000 m² verwinkelte Büroetage mit Türen, Teppichinseln und Stühlen sind zwei völlig verschiedene Aufgaben – das eine ist eine gerade Bahn in voller Arbeitsbreite, das andere permanentes Rangieren mit einem hohen Kantenanteil, der beim Menschen bleibt.
Der dritte Grund ist das Servicemodell. Kauf, Miete und Full-Service verschieben nicht nur, wann Sie zahlen, sondern verändern, was überhaupt in der Zahl steckt. Ein Kaufpreis ohne Verschleißteile, Wartung, Ersatzteillogistik und Ausfallabsicherung ist mit einer Full-Service-Rate nicht vergleichbar. Genau deshalb stehen hier keine Preise: Eine Zahl, die ohne Kenntnis Ihrer Fläche, Ihrer Reinigungsfrequenz und Ihrer Infrastruktur genannt wird, ist kein Angebot, sondern eine als Angebot verkleidete Schätzung.