Zuerst deutlich, weil es bestimmt, wie Sie alles Folgende lesen sollten: Der CR700 ist über unser Programm verfügbar und dort neu. Jede Zahl in diesem Artikel stammt aus der eigenen Dokumentation der ADLATUS Robotics GmbH – der CR700C-Broschüre in Version 4.0 (09/2025) und der CR700D-Broschüre in Version 2.0 (09/2025), die wir beide vollständig gelesen haben, dazu die ältere Broschüre von 03/2020, die offizielle Produktseite und die Mitteilung des Herstellers zur Neura-Partnerschaft. Keine Händlerseiten, keine Vergleichsportale. Wo der Hersteller etwas behauptet, das wir nicht prüfen können, steht es hier als Herstellerangabe und nicht mehr.
Der CR700 ist ein autonomer Scheuersaugroboter eines Herstellers aus Ulm, und er reinigt nass. Er dosiert Wasser und Reinigungsmittel auf den Boden, schrubbt und zieht die Flotte mit der Rakel hinter sich wieder ab. Was er hinterlässt, ist ein dünner, glänzender Film, der in Minuten trocknet – dieselbe Bodenoptik wie bei unseren CenoBots-Maschinen, nie das trockene Bild einer Kehrmaschine. Die Plattformwerte aus beiden Broschüren: 700 mm Reinigungsbreite und 750 mm Aufnahmebreite plus Seitenbesen, 60 Liter Frischwassertank, 55 Liter Schmutzwassertank und 2 Liter Reinigungsmittelbehälter, jeweils mit vollautomatischer Dosierung im Reinigungsbetrieb; maximal 260 kg Gewicht; 827 × 1.267 × 1.067 mm (B × L × H); Lithium-Ionen-Akku wahlweise mit 120 Ah oder 180 Ah; 4 bis 6 Stunden Reinigungszeit pro Ladung je nach Akkuoption und Reinigungsintensität; 1,5 bis 2,5 Stunden Ladezeit mit Schnellladung; bis zu 4 km/h, individuell einstellbar.
Interessanter als der Roboter ist das System. Die optionale Servicestation S700-2 – in der Produktdetail-Tabelle der Broschüre ausdrücklich als optional geführt, was zählt, denn die Vollautonomie ist eine Ausbaustufe und nicht die Basismaschine – lädt den Akku, füllt Frischwasser nach, entleert den Schmutzwassertank und startet Reinigungsprogramme nach hinterlegtem Zeitplan an jedem Wochentag. Adlatus nennt für die Station rund 70 kg bei 980 × 345 × 911 mm, Laden in 1,5 bis 2,5 Stunden, Frischwasser in unter 10 Minuten, Schmutzwasser in unter 5 Minuten. Sie braucht einen 3/4"-Wasseranschluss mit mindestens 3 bis 6 bar, abgesichert über ein Aquastop-Ventil, das die Station selbst schließen kann, und eine 230-V-Steckdose. Neben dem autonomen Betrieb gibt es einen manuellen: Für spontane Stellen lässt sich der Roboter über ein mobiles Endgerät an den gewünschten Ort steuern. Und das gesamte System arbeitet laut Hersteller vollständig ohne WLAN und ohne dauerhafte Internetverbindung – ein Punkt, den Adlatus für sicherheitskritische Umgebungen wie Prototypenbau und öffentliche Gebäude positioniert.
Im Lebenszyklus ist die Maschine aktuell, nicht angekündigt. Beide Broschüren tragen den Versionsstand September 2025, und eine Fachmeldung vom Februar 2026 zeigt Adlatus auf der LogiMAT 2026 in Halle 10, Stand 10C58, mit CR700C/D und dem SR1300, der trockenen Maschine im selben Programm, die wir in einem eigenen Artikel behandeln. Eine Sache gehört präzise gesagt: Seit September 2025 besteht eine strategische Partnerschaft mit NEURA Robotics, und die aktuellen Broschüren und die Lackierung der Roboter tragen die gemeinsame Marke. Die eigene Mitteilung des Herstellers beschreibt eine Partnerschaft zweier Unternehmen, keine Übernahme – wer geschäftlich einsteigt, sollte sich also schriftlich klären lassen, wer Vertragspartner ist, wer die Maschine serviciert und wie die Markenstrategie weitergeht.