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Branchen · · 11 Min. Lesezeit

Hotelreinigung: Was Roboter übernehmen – und was beim Housekeeping bleibt

Hotelreinigung ist kein einheitlicher Vorgang, sondern drei verschiedene Arbeiten unter einem Dach. Die Zimmer folgen dem Abreisetakt und sind Handarbeit von der ersten bis zur letzten Minute. Die Flure der Gästeetagen sind überwiegend Teppich und werden im Housekeeping-Fenster am Tag gesaugt. Die öffentlichen Bereiche – Lobby, Restaurant, Tagungsflächen, Back-of-House – sind überwiegend Hartboden und die einzigen Flächen, die sich in Randzeiten wirklich frei räumen lassen. Reinigungsroboter helfen bei den letzten beiden, und dort helfen sie spürbar. In den Zimmern helfen sie nicht, und wer Ihnen etwas anderes verkauft, stand noch nie um elf Uhr auf einer Etage mit vierzig Abreisen. Dieser Artikel ordnet ein, welche Maschine auf welchen Boden und in welches Zeitfenster gehört, was das Frühstücksgeschäft an die Bodenreinigung stellt – und was verlässlich beim Personal bleibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zimmerreinigung bleibt Handarbeit. Roboter übernehmen Flure und öffentliche Flächen – damit das Housekeeping die Zimmer schafft.
  • Saugen ist laut: Das Datenblatt von SoftBank nennt für den Whiz 62 dB im Normalmodus. Gästeetagen werden deshalb am Tag im Housekeeping-Fenster gesaugt – niemals nachts vor Zimmertüren.
  • Nachts fahren Scheuersaugroboter in geschlossenen öffentlichen Bereichen: Restaurant nach Schluss, Tagungsflächen, ruhige Lobbyfenster. Sie hinterlassen einen dünnen Film, der trocknen muss, bevor Gäste darüber laufen.
  • Der Boden entscheidet mit: Pudus offizielle Anwendungsliste für den CC1 nennt Terrazzo, Marmor, Fliesen, Epoxidharz, Sandstein, Kunststein und niederflorige Teppiche. Parkett und Laminat stehen nicht darauf.
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Drei Reinigungswelten unter einem Dach

Der nützliche Zugriff auf die Hotelreinigung geht über die Fläche, nicht über die Schicht. Die Gästezimmer sind eine eigene Welt: Sie folgen dem Takt aus Abreise- und Bleibezimmern, sie werden einzeln betreten, und sie werden von Hand gereinigt, vom Bett bis zum Bad. Die Flure der Gästeetagen sind die zweite: lang, repetitiv, überwiegend Teppich – und in den meisten Häusern die Fläche, die stillschweigend liegen bleibt, wenn die Schicht knapp ist. Die öffentlichen Bereiche sind die dritte: Lobby, Restaurant und Frühstücksraum, Tagungs- und Veranstaltungsflächen, Back-of-House-Gänge. Überwiegend Hartboden – und, anders als alles andere, zu definierten Zeiten tatsächlich frei räumbar.

Die andere Hälfte des Bildes ist die Uhr, und die eines Hotels ist ungewöhnlich sperrig. Es gibt keine Stunde, in der das ganze Haus leer ist. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt, späte Anreisen und frühe Abreisen überlappen sich, und die Lobby schließt nie wirklich – sie wird nur ruhig. Was schließt: das Restaurant nach Schluss, der Frühstücksraum zwischen dem letzten Teller und dem ersten Eindecken, die Tagungsflächen zwischen zwei Buchungen. Das Housekeeping-Fenster liegt mitten am Tag, grob zwischen Abreisezeit und Anreisespitze, und es ist der einzige Abschnitt, in dem die Gästeetagen zugleich zugänglich und legitim laut sind.

Wer die Arbeit macht, schwankt stärker als die Arbeit selbst. Manche Häuser führen das Housekeeping in Eigenregie und vergeben die öffentlichen Bereiche, manche vergeben alles an einen Dienstleister, viele fahren eine Mischform, die sich mit der Auslastung verschiebt. Kaum schwankt dagegen der Fehlerfall: Ist die Schicht knapp, werden die Zimmer fertig, weil Zimmer verkauft sind – und der Flur und die Lobby warten. Genau diesen Druck kann eine Maschine wegnehmen, und deshalb lautet die ehrliche Frage nie „kann ein Roboter ein Hotel reinigen“, sondern „welche Fläche kann ich abgeben, damit die Menschen die Zimmer behalten“. Welche Maschinen wir dort einsetzen, steht auf unserer Branchenseite Hotels; den strukturellen Hintergrund behandelt unser Beitrag zum Personalmangel in der Gebäudereinigung.

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Zimmerreinigung: der Teil, den kein Roboter übernimmt

Das gehört klar gesagt, weil die Kategorie es schlecht vermarktet. Ein Hotelzimmer zu reinigen heißt: Betten abziehen und beziehen, das Bad vollständig, Oberflächen und Kontaktpunkte, Gläser, Auffüllen, im Bleibezimmer der Umgang mit den Sachen des Gastes – und ein Kontrollgang, der entscheidet, ob das Zimmer verkäuflich ist. Nichts davon ist Fläche. Der Boden ist der kleine und einfache Teil einer Zimmerreinigung, und er ist der einzige Teil, den eine Maschine überhaupt adressieren könnte.

Die Geometrie schließt den Fall ab. Pudus offizielles Handbuch nennt für den CC1 eine minimale Durchgangsbreite von 70 cm und empfiehlt für eine lange Passage mindestens 75 cm; die Maschine überwindet 20 mm Höhe und 8 Grad Steigung (wenn sie nicht reinigt) – im Reinigungsbetrieb begrenzt das Handbuch die Steigung auf 3 Grad. Eine Badezimmerschwelle, der Spalt zwischen Bett und Wand, ein Kofferbock, ein Schreibtischstuhl, ein Bademantel auf dem Boden – ein Gästezimmer ist keine Fläche, sondern ein Hindernisparcours hinter einer Tür, die aus guten Gründen verschlossen ist. Dazu kommt die Zutrittsfrage, und die ist nicht technisch: Eine Maschine, die belegte Zimmer befährt, ist ein Gespräch mit Ihren Gästen, das Sie nicht führen wollen.

Damit hat auch die Kostenfrage, die in Suchmaschinen getippt wird – was die Zimmerreinigung im Hotel kostet – eine Antwort, an der kein Roboter etwas ändert. Getrieben wird sie vom Verhältnis aus Abreise- und Bleibezimmern, von Zimmergröße und Badausstattung, vom Wäschewechselrhythmus, von Auslastung und Anreisespitzen, von Ihrem Kontrollregime und davon, ob Sie mit eigenem Personal oder mit einem Dienstleister arbeiten. Keinen dieser Hebel bewegt ein Roboter. Was er bewegt, ist die Frage, ob die Flächenarbeit außerhalb der Zimmer aus derselben Schicht kommen muss wie die Zimmer – und in einem unterbesetzten Haus entscheidet genau das darüber, ob der Flur heute gesaugt wird.

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Welche Maschine auf welche Fläche gehört

Flure der Gästeetagen, Teppich: der SoftBank Whiz. SoftBank schreibt in der Markteinführungsmitteilung, er arbeite am besten auf Teppich und Hartboden; das Datenblatt nennt 465–557 m²/h bei drei Stunden Laufzeit je Ladung, die Mitteilung ergänzt bis zu 1.500 m² je Ladung – das liegt in der Spanne, die drei Stunden bei dieser Flächenleistung ergeben. Der Staubbeutel fasst 4,0 l, gefiltert wird über HEPA mit 99,97 % der PM2,5-Partikel einschließlich Pollen und Staub, und Routen werden angelernt, indem die Maschine einmal von Hand geführt wird – bis zu 600 davon. Zwei praktische Hinweise: Die Maschine wiegt 30 kg plus 5 kg Akku, niemand trägt sie also nebenbei eine Etage höher, und sowohl der Start als auch der Akkuwechsel sind Handarbeit – Whiz Connect überwacht, startet aber keine Reinigungen. Im Hotel ist das eher Merkmal als Mangel, weil das Housekeeping zu dieser Stunde ohnehin auf der Etage ist. Der Klassenvergleich steht in unserem Beitrag zur autonomen Teppichreinigung.

Lobby, Restaurant und Back-of-House, Hartboden: der Pudu CC1. Offiziell 700–1.000 m²/h bei 500 mm Reinigungsbreite, 15-Liter-Frisch- und -Schmutzwassertank, laut Pudu-Handbuch fünf Stunden Schrubben oder bis zu neun Stunden leises Wischen, unter drei Stunden Ladezeit, Betriebsgeräusch unter 70 dB(A). Die Zeile, die im Hotel am meisten zählt, ist der Anwendungsumfang: Pudu nennt Terrazzo, Marmor, Fliesen, Epoxidharz, Sandstein, Kunststein und niederflorige Teppiche. Parkett, Laminat und Vinyl stehen auf keiner offiziellen Pudu-Liste, und ein Nassprogramm auf einem Hotelparkett ist ein Schadensfall, kein Reinigungsergebnis. Deshalb steht die Bodenaufnahme vor der Maschinenplanung und nicht danach. Teppich, wo der CC1 auf ihn trifft, wird trocken gesaugt – mit dem Teppichaufsatz, den Pudu separat verkauft, und niemals geschrubbt.

Kleine Teppichflächen – Lounges, Tagungsräume, Besprechungsetagen: der Nexaro NR 1700. Sein Datenblatt nennt 49 dB(A) im Eco-Modus und je 57 dB(A) in Balanced und Performance, gemessen auf Teppichboden, und er navigiert vollständig ohne Kamera, was das Gespräch mit Betriebsrat und Datenschutz deutlich verkürzt. Das Handbuch begrenzt ihn auf Teppiche mit einer freien Faserlänge von bis zu 15 mm und empfiehlt, hochflorige Bereiche abzugrenzen – die einzige veröffentlichte Florhöhengrenze unter den Saugmaschinen, die wir betreiben. Welcher Sauger wohin gehört, arbeitet unser Saugroboter-Vergleich durch.

Und die Maschinen, die nicht ins Hotel gehören – die kürzere und nützlichere Liste. Die großen Industrieplattformen, die wir beurteilen – die Pudu-BG1-Serie, der CenoBots S5, das Adlatus CR700 und das SR1300 –, fallen gleich doppelt aus: physische Größe im Gästebereich, und keiner der Hersteller veröffentlicht einen Lautstärkewert. Beim kompakten Pudu ET1 liegt der Fall näher: ein kleiner Nass-Scheuersauger, der in eine Lobby im Budget-Format am Tag passen würde – aber auch seine Lautstärke ist unveröffentlicht, was jede Platzierung in der Nähe von Gästeetagen ausschließt, und seine CE-Dokumentation war bei unserer letzten Prüfung noch nicht veröffentlicht; Details in unserem ET1-Porträt. Wo ein Hersteller keinen Dezibelwert veröffentlicht, liefern wir keinen – und stellen die Maschine nicht neben schlafende Gäste.

Whiz
CC1
NR 1700
WhizTeppich, GästeetagenCC1Hartboden, öffentliche FlächenNR 1700Lounges, kamerafrei
Piktogramme: 1:1 aus unseren Produkt-Referenzfotos vektorisiert – keine illustrativen Icons.
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Tag und Nacht: die zwei Fenster, die ein Hotel wirklich hat

Die Regel ist kurz und nicht verhandelbar: Gästeetagen sind Tagesarbeit, öffentliche Bereiche sind Nacht- und Randzeitenarbeit. Das ist eine Platzierungsregel, keine Dezibelregel. Saugen ist bauartbedingt laut – das Wirkprinzip ist ein Gebläse, und ein Gebläse macht Geräusch. Das Datenblatt von SoftBank nennt für den Whiz 62 dB im Normalmodus. Das ist um elf Uhr vormittags im Flur unauffällig, weil das Housekeeping zu dieser Zeit ohnehin mit dem Bürstsauger arbeiten würde – und es ist um drei Uhr nachts vor einer Zimmertür ein Beschwerdemechanismus, unabhängig davon, was auf dem Blatt steht. Das ist die ganze Begründung, und sie ändert sich auch für eine leisere Maschine nicht.

Die Nachtseite gehört dem Scheuersaugroboter und den Bereichen, die tatsächlich schließen: Restaurant nach Schluss, Frühstücksraum vor dem Eindecken, Tagungs- und Veranstaltungsflächen zwischen zwei Buchungen, Back-of-House-Gänge. Die Lobby ist der Sonderfall, denn sie schließt nicht – sie wird ruhig, meist zwischen der letzten späten Anreise und der ersten frühen Abreise, und um dieses ruhige Fenster herum wird die Route geplant statt hindurch. Die zweite Einschränkung ist physikalisch: Ein Scheuersauger hinterlässt einen dünnen Nassfilm, der ein paar Minuten trocknen muss, also muss der letzte Lauf beendet sein, bevor die ersten Gäste darüberlaufen. Ein nasser Lobbyboden um sieben Uhr morgens ist eine Rutschgefahr und eine Beschwerde, kein sauberer Boden. Was für unbeaufsichtigte Nachtläufe sonst zu klären ist – Zutritt, Schlüssel, Eskalation bei einem Maschinenstopp –, steht in unserem Artikel zum Nachtbetrieb.

Die Tagesseite ist das Housekeeping-Fenster, und der Whiz passt hinein, weil er ohnehin einen Menschen braucht: Das Housekeeping legt die Route einmal an, startet die Maschine im Vormittagsblock, wechselt den Akku, wenn er leer ist – und arbeitet die Zimmer, während der Flur abgefahren wird. Mehrgeschossige Häuser brauchen eine Entscheidung mehr, denn die Maschine nimmt den Aufzug nicht von allein. Entweder bleibt eine Maschine auf ihrer Etage und die Route ist etagenweise, oder das Personal versetzt sie, oder es wird eine Aufzugsanbindung genutzt – und die heißt bei unseren Hartbodenmaschinen CC1 Pro, dessen offizielle Produktseite Aufzugssteuerung und elektronische Torsteuerung als IoT-Kompatibilität aufführt. Die Abwägung zwischen beiden CC1-Generationen steht in unserem Vergleich CC1 gegen CC1 Pro.

Eine Unterscheidung lohnt in jedem Angebot die Nachfrage, weil beide Eigenschaften unter demselben Wort verkauft werden: Autonom ist nicht dasselbe wie unbeaufsichtigt. Pudu dokumentiert für den CC1, dass er bei niedrigem Akkustand zur Ladestation zurückkehrt und die Aufgabe an der Unterbrechungsstelle fortsetzt – das ist eine Maschine, die eine Nacht allein durchsteht. Der Whiz ist der Gegenfall: Er wird an der Maschine gestartet, sein Akku wird von Hand gewechselt, und in seinem Datenblatt taucht keine Dockingstation auf. Er ist während des Laufs autonom und über eine Nacht hinweg nicht unbeaufsichtigt – und genau deshalb gehört er ins Tagesfenster und nicht in den Nachtplan.

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Frühstück, Restaurant und die Frage nach dem Nachweis

Frühstücksraum und Restaurant sind nicht nur Fläche, sie sind ein Lebensmittelbetrieb – und die EU-Lebensmittelhygieneverordnung spricht ihre Böden direkt an. Die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 hält in Anhang II Kapitel I fest: „Betriebsstätten, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird, müssen sauber und stets instand gehalten sein.“ Anhang II Kapitel II ergänzt für Räume, in denen Lebensmittel zubereitet, behandelt oder verarbeitet werden: „Die Bodenbeläge sind in einwandfreiem Zustand zu halten und müssen leicht zu reinigen und erforderlichenfalls zu desinfizieren sein.“ Artikel 5 verpflichtet Lebensmittelunternehmer, Verfahren nach den HACCP-Grundsätzen einzurichten – mit einer Dokumentation, die Art und Größe des Betriebs angemessen ist.

Und jetzt der Teil, den Branchenmarketing üblicherweise überspringt. Nichts davon schreibt eine Reinigungstechnik vor. Es gibt keine Rechtspflicht, einen Roboter einzusetzen, keine Rechtspflicht, Roboterprotokolle zu führen, und nichts in der Verordnung, das eine Maschine stellvertretend für Sie erfüllt. Was der Text festhält, ist: Zustand und Reinigungsfähigkeit des Bodens sind etwas, das jemand ansehen kann und ansehen wird – und Ihre Verfahren sollen dem Betrieb angemessen dokumentiert sein. Wir beschreiben hier die Verordnung und geben keine Rechtsberatung; wie Ihr HACCP-Konzept aufgebaut ist und was Ihre Lebensmittelüberwachung davon erwartet, klären Sie mit dieser und mit denjenigen, die das Konzept geschrieben haben.

Vor diesem Hintergrund ist der echte Beitrag einer Maschine ein Beleg. Jeder Lauf erzeugt Datum, Uhrzeit, abgefahrene Fläche und die tatsächlich gefahrene Route – aus einem handgeführten Reinigungsplan werden maschinell erzeugte Daten. Der CC1 Pro geht einen Schritt weiter: eine nach hinten gerichtete KI-Kamera prüft den gerade gereinigten Boden, löst gezielte Nachreinigung aus und speist Reinigungs-Heatmaps. Das ist der Unterschied zwischen „die Route wurde gefahren“ und „der Boden ist nachweisbar sauber“. Für Kettenstandards, Franchise-Audits und Dienstleister-SLAs ist genau das der nützliche Teil.

Zwei ehrliche Grenzen gehören daneben. Ein solcher Bericht dokumentiert gereinigte Bodenfläche mit geprüftem Ergebnis; er dokumentiert keinen Hygienestatus und sagt nichts über Oberflächen, Kontaktpunkte und Sanitärbereiche, aus denen ein Hygienekonzept überwiegend besteht. Und diese Maschinen reinigen – sie desinfizieren nicht. Wo Desinfektion verlangt ist, bleibt sie eine benannte, menschliche Aufgabe und gehört ausdrücklich neben den Roboter ins Leistungsverzeichnis, statt stillschweigend hineingelesen zu werden.

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Gäste, Personal und die ehrlichen Grenzen

Die Gästereaktion ist der Teil, um den sich Hoteliers am meisten sorgen – und der, der uns am wenigsten Ärger gemacht hat. Unsere Erfahrungen in belegten Objekten sind durchweg positiv: Ein arbeitender Roboter zieht in einem belebten Haus Aufmerksamkeit auf sich, und diese Aufmerksamkeit ist freundlich – Menschen, Kinder besonders, reagieren auf die Maschine. Die Bewegungen sind langsam und vorhersehbar, und genau das hält sie unauffällig. Trotzdem lohnt es, mit dieser Reaktion zu planen statt gegen sie: Eine Route durch die Check-in-Schlange um vier Uhr nachmittags ist keine gute Route – nicht weil die Maschine damit nicht zurechtkäme, sondern weil sie in einem Moment zum Hindernis wird, der sich mühelos anfühlen soll.

Auf der Personalseite entscheidet, wer die Maschine selbst trägt. Wasser befüllen und entleeren, Bürsten und Rakel wechseln, Staubbeutel und Filter versorgen, die Karte pflegen, wenn eine Bankettbestuhlung sich ändert – und hingehen, wenn die Maschine vor etwas stehen bleibt, das sie nicht versteht: Jede dieser Positionen ist eine Arbeitsstunde. Landet diese Stunde bei derselben knappen Housekeeping-Schicht, die entlastet werden sollte, hat der Einsatz das Problem verschoben statt gelöst. Das ist der ganze Grund, warum wir unsere Maschinen im Full-Service-Modell vermieten: Wartung, Verschleißteile, Fernüberwachung, Störungsbehandlung und Kartenpflege liegen bei unserem Service, nicht bei Ihrem Team.

Der Rest der ehrlichen Liste. Kanten, Ecken, Sockelleisten, Stuhl- und Tischbeine sowie der Bereich unter niedrigen Möbeln bleiben Handarbeit. Treppen sind die Grenze der Welt dieser Maschinen, keine Aufgabe. Fleckenbehandlung und die periodische Grundreinigung von Teppich sind Nassarbeit am textilen Belag und bleiben eine terminierte menschliche Aufgabe. Sanitärbereiche, Glas, Oberflächen und Kontaktpunkte sind keine Fläche und waren nie im Umfang. Und die Zimmer bleiben beim Housekeeping. Was die Maschinen übernehmen, ist der flache, offene, repetitive Anteil, damit knappe Stunden auf den Rest gehen – ein kleineres Versprechen, als diese Kategorie üblicherweise macht, und eines, das den Kontakt mit einem echten Dienstplan überlebt. Wenn Sie gerade sortieren, welche Maschine zu welchem Haus passt: Unser Leitfaden zur Roboterauswahl geht die Entscheidung nach Objekttyp durch.

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Häufige Fragen

Das hängt vollständig davon ab, wo und wann. In öffentlichen Bereichen während der Betriebszeiten sind unsere Erfahrungen durchweg positiv: Die Maschine zieht freundliche Aufmerksamkeit auf sich, Kinder reagieren besonders auf sie, und die Bewegungen sind langsam und vorhersehbar genug, um unauffällig zu bleiben. Auf Gästeetagen in der Nacht ist die Antwort ein klares Nein, und wir planen entsprechend. Das Datenblatt von SoftBank nennt für den Whiz 62 dB im Normalmodus, und ein Sauger, der um drei Uhr nachts an Zimmertüren vorbeifährt, erzeugt Beschwerden – unabhängig vom veröffentlichten Wert. Die Flure der Gästeetagen werden deshalb im Housekeeping-Fenster am Tag gesaugt, wenn auf der Etage ohnehin gesaugt würde.

In geschlossenen öffentlichen Bereichen ja – und das ist ihr Heimatgebiet: Restaurant nach Schluss, Frühstücksraum vor dem Eindecken, Tagungs- und Veranstaltungsflächen zwischen zwei Buchungen, Back-of-House-Gänge und das ruhige Lobbyfenster zwischen der letzten späten Anreise und der ersten frühen Abreise. Pudu nennt für den CC1 ein Betriebsgeräusch unter 70 dB(A); ein Scheuersaugroboter ist für genau das gebaut. Auf Gästeetagen nein. Flure auf Etagen, auf denen Menschen schlafen, sind Tagesarbeit im Housekeeping-Fenster – unabhängig von der Maschinenklasse. Eine weitere Einschränkung für die Nacht: Ein Scheuersauger hinterlässt einen dünnen Nassfilm, der ein paar Minuten trocknen muss, der letzte Lauf muss also beendet sein, bevor die ersten Gäste den Boden betreten.

Zahlen nennen wir nicht, weil ein Quadratmeterpreis über ein Hotel fast nichts aussagt. Getrieben wird der Aufwand von: dem Verhältnis aus Abreise- und Bleibezimmern, Zimmergröße und Badausstattung, dem Wäschewechselrhythmus, Auslastung und Anreisespitzen, der Aufteilung zwischen Teppich und Hartboden in den öffentlichen Bereichen, den Öffnungszeiten der Gastronomie, Ihrem Kontrollregime und der Frage, ob Sie mit eigenem Personal oder mit einem Dienstleister arbeiten. Keinen der Faktoren auf der Zimmerseite bewegt ein Roboter. Was er bewegt, ist die Frage, ob die Flächenarbeit außerhalb der Zimmer aus derselben Schicht kommen muss wie die Zimmer – und in einem unterbesetzten Haus entscheidet genau das darüber, ob Flur und Lobby überhaupt fertig werden.

Nein. Das sind Flächenmaschinen, und ein Gästezimmer ist keine Fläche. Pudus Handbuch nennt für den CC1 eine minimale Durchgangsbreite von 70 cm, für lange Passagen mindestens 75 cm, und die Maschine überwindet 20 mm Höhe – eine Badezimmerschwelle, der Spalt zwischen Bett und Wand, ein Kofferbock und ein Schreibtischstuhl liegen damit bereits außerhalb. Wichtiger noch: Zimmerreinigung ist Betten, Bad, Oberflächen und Kontaktpunkte, Auffüllen und ein Kontrollgang – nichts davon ist Bodenarbeit. Roboter übernehmen Flure und öffentliche Flächen, damit das Housekeeping die Stunden für die Zimmer hat.

Teppich auf Gästeetagen ist der Hauptfall dieser Klasse, kein Randfall. SoftBank schreibt, der Whiz arbeite am besten auf Teppich und Hartboden; das Datenblatt nennt 465–557 m²/h bei drei Stunden Laufzeit je Ladung, die Markteinführungsmitteilung ergänzt bis zu 1.500 m² je Ladung. Ein Vorbehalt gehört vor die Planung: Unter den Saugmaschinen, die wir betreiben, veröffentlicht nur Nexaro eine Florhöhengrenze – bis zu 15 mm freie Faserlänge beim NR 1700. Weder SoftBank für den Whiz noch Pudu für den MT1 Vac veröffentlicht eine, und deshalb sehen wir uns den Belag vor Ort an, statt eine Zahl zu nennen. Fleckenbehandlung und periodische Grundreinigung bleiben Nassarbeit von Hand.

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Quellen

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