Wissen

Technik · · 9 Min. Lesezeit

Akkulaufzeit bei Reinigungsrobotern: Wie Sie die Angaben richtig lesen

Die Laufzeit ist die Zahl, die in jedem Verkaufsgespräch fällt – und sie wird in fast jedem Datenblatt anders gemessen. Dieselbe Maschine steht mit vier Stunden im Datenblatt oder mit neun, je nachdem, welchen Reinigungsmodus der Hersteller für die Überschrift gewählt hat. Pudu misst seine Laufzeiten unter Laborbedingungen im niedrigsten Gang, von voller Ladung bis auf zehn Prozent – und schreibt diese Bedingung ins Handbuch, nicht auf die Produktseite. Adlatus nennt acht Stunden für einen Akkuausbau, den man bestellen muss. Kemaro veröffentlicht auf dem aktuellen Factsheet vier Stunden, während die eigene Wissensdatenbank weiterhin fünf nennt. Nichts davon ist unlauter, und alles davon lässt sich leicht falsch lesen. Dieser Artikel zeigt, woher die Zahl kommt, was sie in einem echten Reinigungsfenster wert ist und welche Werte mehr Aufmerksamkeit verdienen als die Laufzeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laufzeit ist eine Modusangabe, keine Maschineneigenschaft: Das Handbuch des Pudu CC1 nennt 4 Stunden fürs Teppichsaugen und 9 Stunden fürs leise Wischen – dieselbe Maschine, derselbe Akku.
  • Pudu kennzeichnet seine Laufzeiten als Labormessung im niedrigsten Gang, von 100 % Akkuladung bis auf 10 %. Die offizielle Produktseite wiederholt dieselben Zahlen ohne diese Fußnote.
  • Die Acht-Stunden-Angabe von Adlatus gilt für den maximalen Akkuausbau (bis zu acht Module, 480 Ah); die 2,5 Stunden für die Standardversion sind eine Händlerangabe, keine von Adlatus.
  • Ladezeit, Fläche je Ladung und veröffentlichte Zyklenfestigkeit entscheiden, ob eine Maschine in Ihr Reinigungsfenster passt. Die Laufzeit allein entscheidet nichts.
01

Warum die Laufzeit die am stärksten frisierte Zahl im Datenblatt ist

Beginnen wir mit dem Punkt, an dem die meisten Einkäufer stolpern: Die Laufzeit beschreibt einen Modus, keine Maschine. Pudu nennt für den CC1 vier getrennte Werte – 5 Stunden Schrubben, 5 Stunden für das kombinierte Programm aus Fegen, Staubsaugen und Wischen, 4 Stunden Teppichsaugen, 9 Stunden leises Wischen. Die häufig zitierten „bis zu 5 Stunden“ sind also der Schrubb-Wert, kein Maximum; das Maximum liegt bei 9 Stunden, im energieärmsten Modus. Der NR 1700 ist mit 250 Minuten in Eco, 110 in Balanced und 105 in Performance angegeben – der schnellste Modus läuft rund 40 Prozent der Zeit des längsten. Gausium veröffentlicht für ein und denselben Phantas 4,5 Stunden für Schrubben und Saugen, 6 Stunden fürs Kehren und 10 Stunden fürs Staubwischen.

Danach kommen die Messbedingungen. Pudu ist hier ungewöhnlich offen – das Handbuch des CC1 führt eine Fußnote: „Die Akkulaufzeit des Roboters wurde in verschiedenen Reinigungsmodi unter Laborbedingungen getestet, mit der Einstellung für den niedrigsten Gang, beginnend bei 100 % Akkuladung und fortgesetzt, bis 10 % erreicht waren.“ Niedrigster Gang heißt langsamste Fahrgeschwindigkeit, also auch der anspruchsloseste Fall. Die offizielle CC1-Produktseite druckt exakt dieselben vier Zahlen – und lässt die Fußnote weg. Nexaro macht etwas Vergleichbares, das man kennen sollte: Im Datenblatt sind die drei Laufzeiten als auf Hartboden gemessen ausgewiesen, während die Lautstärkewerte auf derselben Seite als auf Teppichboden gemessen gekennzeichnet sind. Zwei Zeilen, zwei Referenzböden – bei einem Saugroboter, dessen Energiebedarf stark davon abhängt, über welchen der beiden er fährt.

Drittens: der Akkuausbau, auf den sich die Angabe bezieht. Der Adlatus SR1300 ist der deutlichste Fall in diesem Markt. Sein offizielles Datenblatt beschreibt einen skalierbaren Akkusatz aus drei bis acht Modulen, 180 Ah in der Standardversion, erweiterbar auf bis zu 480 Ah – und hält fest, dass damit eine Laufzeit von bis zu acht Stunden möglich ist. Acht Stunden sind das obere Ende dieser Spanne, nicht die Maschine im Auslieferungszustand: Die Standardversion trägt 180 Ah, und die Angabe von bis zu 2,5 Stunden je Akkuladung dafür stammt von einem Schweizer Händler, nicht von Adlatus. Das SR1300 ist über uns verfügbar, im Programm aber neu. Alles, was hier über das SR1300, den Kemaro K900 und den Gausium Phantas steht, stammt aus Herstellerdokumentation. Wir ordnen die drei Maschinen in eigenen Marktüberblicken zum SR1300, zum K900 Gen II und zum Phantas ein.

Und schließlich die Versionsgeschichte, die niemand nachpflegt. Kemaro gibt den K900 Gen II auf dem aktuellen Factsheet und in der Pressemitteilung vom November 2025 mit bis zu 4 Stunden an. Die eigene Wissensdatenbank des Herstellers führt weiterhin „~5 hours runtime“ – den Wert der ersten Generation, den auch die Website von 2023 trug und den mehrere Händlerseiten bis heute weiterreichen. Gausium hat dasselbe Problem in die andere Richtung: Offiziell sind es beim Phantas 6 Stunden im Kehrmodus, während mehrere Händlerlistings deutlich höhere Werte in Umlauf bringen. Wenn zwei Quellen desselben Herstellers auseinandergehen, gilt das aktuelle offizielle Dokument – und der ältere Wert ist Historie, keine Spezifikation.

CC1
NR 1700
CC14–9 Std. je ModusNR 1700105–250 Min. je Modus
Piktogramme: 1:1 aus unseren Produkt-Referenzfotos vektorisiert – keine illustrativen Icons.
02

Akkuchemie: was LiFePO₄ bedeutet – und was die Datenblätter weglassen

Was die Hersteller tatsächlich veröffentlichen, unterscheidet sich stärker, als man erwarten würde. Pudu dokumentiert für den CC1 50 Ah; die Chemie Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄) steht in den Unterlagen zum CC1 Pro, der auf derselben Plattform steht. Gausium gibt für den Phantas Lithium-Eisenphosphat, 24 V, 40 Ah an. Nexaro nennt für den NR 1700 zwei Lithium-Ionen-Pakete mit 14,68 V und je rund 75 Wh – eine andere Chemiefamilie und eine deutlich kleinere Maschine. Kemaro schreibt für den K900 Gen II „Lithium Ionen / 36 V“ ohne Kapazitätsangabe. Adlatus veröffentlicht die Kapazität detailliert, 180 bis 480 Ah, und die Chemie überhaupt nicht. Zwei dieser fünf Hersteller lassen also genau die Hälfte der Angabe weg, die man zum Vergleichen bräuchte.

Der qualitative Hintergrund ist unstrittig und hilfreich. LiFePO₄ ist eine Lithium-Ionen-Variante, deren Argumente im gewerblichen Einsatz Zyklenfestigkeit und thermische Robustheit sind; dafür steht eine geringere Energiedichte, ein LFP-Paket baut also bei gleichem Energieinhalt tendenziell schwerer und größer als andere Lithium-Ionen-Chemien. Das ist Hintergrund, keine Spezifikation. Wo ein Hersteller keine Chemie veröffentlicht, schließen wir keine daraus, und wo ein Hersteller keine Zyklenzahl nennt, leihen wir uns keinen typischen Wert aus der Chemie – das ist der häufigste Weg, auf dem aufgeblasene Akkuversprechen in ein Angebot geraten.

Eine Warnung zur Vergleichbarkeit, denn die beiden bestdokumentierten Zahlen dieses Artikels laden zum falschen Schluss ein. Gausium nennt für den Phantas 2.000 Ladezyklen bis auf 80 % der Kapazität. Nexaro nennt für den NR 1700 etwa 70 % Restkapazität nach etwa 800 Vollzyklen. Das ist nicht dieselbe Messung: andere Schwelle (80 % gegenüber 70 %), andere Maschine, andere Belastung, andere Paketgröße. Die Zahlen sagen Ihnen, dass beide Hersteller überhaupt einen Degradationswert veröffentlichen – das ist selten und gut. Sie sagen Ihnen nicht, dass der eine Akku 2,5-mal besser wäre als der andere, und wer sie so gegenüberstellt, rechnet mit unvereinbaren Einheiten.

03

Die Zahlen, die mehr zählen als die Laufzeit

Die Fläche je Ladung ist der Wert, für den die Laufzeit nur stellvertretend steht – und sie ist das Produkt aus zwei mit Fußnoten versehenen Zahlen: der Flächenleistung im tatsächlich gefahrenen Modus, multipliziert mit der Laufzeit in genau diesem Modus. Beide Faktoren tragen Bedingungen. Pudu gibt den CC1 mit 700–1.000 m²/h an und im Schrubbmodus mit 5 Stunden, gemessen im Labor im niedrigsten Gang. Nexaro gibt den NR 1700 mit maximal 100 m²/h an, ausdrücklich unter dem Vorbehalt von Grundriss, Einrichtung, Bodenbelag und Verschmutzung. Wer zwei optimistische Zahlen multipliziert, erhält eine sehr optimistische dritte – deshalb behandeln wir die Fläche je Ladung als etwas, das man vor Ort misst, und nicht als etwas, das man im Angebot ausrechnet.

Die Ladezeit im Verhältnis zum Reinigungsfenster ist die Einschränkung, die man meist erst nach Vertragsschluss entdeckt. Pudu lädt den CC1 in unter drei Stunden. Kemaro lädt den K900 Gen II in 90 Minuten: Bei vier Stunden Laufzeit ergibt ein Achtstundenfenster rund sechseinhalb Stunden Reinigung in zwei Läufen – nicht acht. Adlatus ist erneut der lehrreiche Fall: Die Standard-Ladeausstattung braucht fünf Stunden, erst die doppelte Ladeausstattung halbiert das auf 2,5 Stunden. Ein SR1300 in Standardausstattung, der 2,5 Stunden fährt und danach fünf Stunden lädt, hat 7,5 Stunden eines Achtstundenfensters für 2,5 Stunden Arbeit verbraucht. Und Nexaro erinnert daran, nachzusehen, welches Dokument man gerade liest: Das aktuelle Datenblatt nennt rund 120 Minuten von 15 auf 95 %, die Betriebsanleitung rund 195 Minuten für dieselbe Spanne. Beides ist offiziell, beides widerspricht sich, und die Differenz entscheidet, ob ein zweiter Lauf in die Nacht passt.

Zwischenladen an der Station ist das, was lange Fenster überhaupt tragfähig macht. Der CC1 kehrt bei niedrigem Akkustand zur Dockingstation zurück und setzt den unterbrochenen Auftrag danach fort – das ist die einzig ehrliche Lesart von Aussagen wie „reinigt die ganze Nacht mit einer Ladung“: Eine Nachtschicht dauert sechs bis acht Stunden, die Schrubb-Laufzeit beträgt fünf, und die Lücke schließt ein Ladevorgang, der Fensterzeit kostet, nicht ein größerer Akku. Der Whiz beantwortet dieselbe Frage anders, mit wechselbaren Akkus, mit denen eine Bedienkraft über Schichten hinweg ohne Ladepause weiterarbeiten kann. Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob überhaupt jemand vor Ort ist – die Abwägungen stehen in unserem Scheuersaugroboter-Ratgeber und, auf der kaufmännischen Seite, in was die Kosten eines Reinigungsroboters wirklich treibt.

Die Alterung ist der Wert, nach dem fast niemand fragt und den fast niemand veröffentlicht. Gausium tut es: 2.000 Ladezyklen bis auf 80 % Kapazität, gedruckt im offiziellen Phantas-Handbuch. Nexaro tut es ebenfalls, mit etwa 70 % nach etwa 800 Vollzyklen und einer spezifizierten Lebensdauer von 3.000 Betriebsstunden. Kemaro beantwortet die Frage kaufmännisch statt technisch, mit einer Garantie von drei Jahren oder 5.000 Betriebsstunden über die Gen-II-Serie. Diese drei sind die transparente Minderheit. Für jede Maschine, zu der Sie nichts finden, lautet die ehrliche Planungsannahme: Die Kapazität sinkt über die Vertragslaufzeit, und die Laufzeit im dritten Jahr ist nicht die Laufzeit aus dem Prospekt.

04

So rechnen Sie Ihren echten Bedarf

Die Rechnung ist kurz. Nehmen Sie die Fläche, die in einem Durchgang gereinigt werden muss, teilen Sie sie durch eine realistische Flächenleistung für den Modus, den Sie tatsächlich fahren, und Sie erhalten die benötigten Reinigungsstunden. Ziehen Sie anschließend vom Fenster die Ladezeit ab, die innerhalb dieses Fensters anfällt. Ist der Rest negativ, lautet die Antwort nicht „längere Laufzeit“, sondern zweite Maschine, zweites Fenster oder ein Modus mit geringerem Energiebedarf je Quadratmeter. In dieser Reihenfolge gerechnet, unterbleibt auch der übliche Fehler, eine nominale Laufzeit gegen ein reales Reinigungsfenster zu stellen.

Ein durchgerechnetes Beispiel mit geprüften Zahlen: Eine Verkaufsfläche von 1.200 m², geschrubbt von einem CC1 mit den offiziellen 700–1.000 m²/h, braucht zwischen 1,2 und 1,7 Stunden. Das liegt bequem innerhalb der Schrubb-Laufzeit von 5 Stunden, und die Ladezeit wird nie zur Einschränkung. Skalieren Sie denselben Markt auf 3.500 m², ergibt dieselbe Rechnung 3,5 bis 5 Stunden – am pessimistischen Ende der herstellereigenen Spanne verbraucht der Auftrag jetzt die komplette Schrubb-Laufzeit, und jede Unterbrechung schiebt ihn in einen Ladevorgang. Die Maschine hat sich nicht verändert. Die Reserve schon.

Die letzte Korrektur kann nur Feldpraxis liefern. Datenblattwerte werden unter Bedingungen gemessen, die Ihr Gebäude nicht reproduziert, und die Lücke ist kein Rundungsfehler: Für den NR 1700 veröffentlichen wir Herstellerangabe und eigene Einsatzzahlen nebeneinander in Der NR 1700 im Betrieb, und der Unterschied ist groß genug, um zu verändern, wie viele Maschinen ein Standort braucht. Planen Sie mit der niedrigeren Zahl – in Supermärkten genauso wie in Lagerhallen und Büros. Wenn Sie noch bei der Maschinenklasse stehen und nicht bei der Dimensionierung, führt welcher Reinigungsroboter zu welchem Betrieb passt zuerst durch diese Entscheidung.

05

Fünf Fragen für den Demo-Termin

Jede Angabe in diesem Artikel stammt aus einem frei verfügbaren Dokument, das fast niemand zu Ende liest. Dieselben Informationen bekommen Sie im Verkaufsgespräch mit fünf Fragen – und die Qualität der Antworten sagt Ihnen so viel wie die Antworten selbst.

Erstens: Wie lang ist die Laufzeit in jedem einzelnen Reinigungsmodus, und welchen Modus fährt dieser Standort tatsächlich? Eine einzelne Überschriftszahl ist eine unvollständige Antwort. Zweitens: Unter welchen Bedingungen wurde diese Laufzeit gemessen – in welchem Gang beziehungsweise bei welcher Geschwindigkeit, auf welchem Bodenbelag, und von welchem Ladestand bis zu welchem? Pudu schreibt es ins Handbuch; wenn ein Anbieter es nicht sagen kann, ist die Zahl unqualifiziert. Drittens: Auf welchen Akkuausbau bezieht sich die genannte Laufzeit, und ist das der Ausbau in diesem Angebot? Bei einer skalierbaren Maschine wie dem SR1300 trennt diese eine Frage acht Stunden von 2,5. Viertens: In welcher Zeit lädt die Maschine, und enthält das Angebot die schnellere Ladekonfiguration, wo es eine gibt? Fünftens: Was ist zur Akkualterung veröffentlicht – Zyklen, Restkapazität am Lebensende, spezifizierte Betriebsstunden – und was sagen die Garantiebedingungen speziell zum Akku, im Unterschied zur Maschine?

Verlangen Sie danach das Sechste, das keine Frage ist, sondern eine Messung: Lassen Sie die Maschine in Ihrem Gebäude laufen, in Ihrem Modus, auf Ihrem Boden, und protokollieren Sie die Fläche, die sie mit einer Ladung schafft. Genau das machen wir in einer Demo, bevor wir irgendetwas anbieten – weil es die einzige Zahl in diesem ganzen Thema ist, die unter den Bedingungen gemessen wird, für die Sie später bezahlen.

06

Häufige Fragen

Das hängt vom Reinigungsmodus ab, nicht von der Maschine allein. Pudu nennt für den CC1 vier Werte: 5 Stunden Schrubben, 5 Stunden für das kombinierte Programm aus Fegen, Staubsaugen und Wischen, 4 Stunden Teppichsaugen und 9 Stunden leises Wischen. Nexaro nennt für den NR 1700 250 Minuten in Eco, 110 in Balanced und 105 in Performance. Fragen Sie immer nach dem Wert für den Modus, den Ihr Standort tatsächlich fährt.

Weil der angegebene Wert unter definierten Bedingungen gemessen wurde, die Ihr Gebäude nicht reproduziert. Pudu kennzeichnet die CC1-Laufzeiten als unter Laborbedingungen getestet, im niedrigsten Gang, von 100 % Akkuladung bis auf 10 %. Nexaro weist seine Laufzeiten als auf Hartboden gemessen aus. Höheres Tempo, stärkere Verschmutzung, Teppich, Rampen und viele Wendemanöver kosten Energie – und nichts davon steckt in der Messung.

In der Regel nicht ohne Zwischenladen. Eine Nachtschicht dauert sechs bis acht Stunden, die Schrubb-Laufzeit des CC1 beträgt fünf. Die Lücke schließt die automatische Rückkehr zur Dockingstation und die anschließende Fortsetzung des unterbrochenen Auftrags – und die Ladezeit geht vom Fenster ab. Bei unter drei Stunden Ladezeit des CC1 planen Sie einen vollen Lauf je Nacht plus Ladevorgang, nicht acht Stunden Dauerreinigung.

Nur wenige Hersteller veröffentlichen das. Gausium nennt für den Phantas 2.000 Ladezyklen bis auf 80 % der Kapazität. Nexaro nennt für den NR 1700 etwa 70 % Restkapazität nach etwa 800 Vollzyklen und eine spezifizierte Lebensdauer von 3.000 Betriebsstunden. Kemaro gewährt über die Gen-II-Serie drei Jahre oder 5.000 Betriebsstunden Garantie. Die Werte sind untereinander nicht vergleichbar, weil die Schwellen am Lebensende verschieden sind – aber ein Hersteller, der überhaupt einen nennt, ist der bessere Ausgangspunkt.

Er bedeutet mehr Laufzeit bei derselben Maschine im selben Modus – und sonst nichts. Bei skalierbaren Maschinen kann die genannte Laufzeit bereits die größte Option voraussetzen: Adlatus bietet für den SR1300 drei bis acht Akkumodule, 180 Ah serienmäßig und bis zu 480 Ah im Ausbau, und nennt für diese Spitzenkonfiguration bis zu acht Stunden, während die Angabe von bis zu 2,5 Stunden für die Standardversion von einem Schweizer Händler stammt, nicht von Adlatus. Fragen Sie immer, auf welchen Ausbau sich die genannte Laufzeit bezieht.

Sehen, statt lesen?

Wir zeigen Ihnen die Maschinen in 30 Minuten an Ihrem Standort — kostenlos und unverbindlich.

Demo anfragen
Pudu CC1Zur Maschine →Nexaro NR1700Zur Maschine →