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Maschinenporträt · · 8 Min. Lesezeit

Pudu MT1 Vac: der Reinigungsroboter, der trotz MT1-Namen saugt statt kehrt

Der Name führt in die Irre. Der Pudu MT1 Vac steht auf derselben Plattform wie der Kehrroboter MT1, macht aber einen anderen Job: Er saugt. Wer von unserem Vergleich MT1 gegen MT1 Max kommt und die Vac-Variante als dritten Kehrroboter der Familie einordnet, plant die falsche Maschine – mit Folgen für Bodenbelag, Einsatzfenster und Lautstärke. Wir betreiben die Maschine in unserer Flotte und haben jede veröffentlichte Zahl gegen Pudus offizielle Produktseite, die Launch-Pressemitteilung und die Broschüre des offiziellen Pudu-Partners geprüft. Zwei Ergebnisse vorweg: Die belegten Leistungsdaten sind solide – 1.400 m²/h, 20 Liter Staubkapazität, HEPA H11 serienmäßig. Und die eine Zahl, die im Hotel über den Einsatzplan entscheidet, veröffentlicht Pudu überhaupt nicht: Für den MT1 Vac existiert kein offizieller Lautstärkewert. Dieser Artikel sagt, was das für die Planung bedeutet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Offiziell ist der Vac ein „AI-powered Robotic Sweeper & Vacuum“ – eine 3-in-1-Maschine, die mit 55 cm Breite saugt, mit 70 cm über Seitenbürsten kehrt und trockenwischt, auf Teppich wie auf Hartboden. Seine Arbeit im Einsatz, und der Grund, warum der MT1-Name in die Irre führt, ist das Trockensaugen.
  • Belegt: max. 1.400 m²/h, 20 Liter Staubkapazität (6-l-Behälter plus zwei 7-l-Einwegbeutel), HEPA H11 serienmäßig (über 98 % der Partikel bis 0,3 µm), H13 optional (99,97 %), Ladezeit unter 3,5 Stunden.
  • Pudu veröffentlicht für diese Maschine weder einen Lautstärkewert noch eine Saugkraft in Pascal. Wir planen sie als laute Maschine: Büros nachts ja, Hotelflure nur innerhalb der Housekeeping-Fenster am Tag.
  • Die Laufzeit steht offiziell bei 3–6,5 Stunden mit genau einer Modusangabe (4 Stunden im Standard-Kehr-Saug-Modus auf Hartboden). Eine offizielle Teppich-Laufzeit gibt es nicht – und damit auch keine seriöse Flächenrechnung für Teppich.
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MT1 ist die Plattform, nicht die Aufgabe

Die MT1-Familie besteht aus drei Maschinen auf einem Chassis. Der MT1 ist ein trockener Kehrroboter mit Doppeltellerbürsten, Modell MTBC01. Der MT1 Max ist der außentaugliche Bruder – unser Vergleich von MT1 und MT1 Max arbeitet dieses Paar durch. Der MT1 Vac ist Modell MTBC02, gestartet am 15. Juli 2025, und Pudu führt ihn in einer anderen Kategorie: „AI-powered Robotic Sweeper & Vacuum“. Der gemeinsame Name bringt dieselbe Plattform, dieselbe Navigationstechnik und dieselbe Flottensoftware. Er bringt nicht dieselbe Reinigungsaufgabe.

Der Unterschied liegt im Aufnahmeprinzip. Der MT1 kehrt Schmutz in einen 35-Liter-Behälter und bleibt vollständig wasserlos; seine Luftführung dient der Staubbindung, nicht der Aufnahme. Der MT1 Vac hat einen echten Saugpfad: 55 cm Saugbreite, ein Twin-Fan-System, einen 6-Liter-Schmutzbehälter plus 14 Liter Einweg-Staubbeutel und HEPA-Filtration in der Abluft. Offiziell ist er eine 3-in-1-Maschine – er saugt, er kehrt mit 70 cm Arbeitsbreite über Seitenbürsten und er wischt trocken, auf Teppich wie auf Hartboden. Wir setzen ihn als Teppichmaschine ein; das ist unsere Positionierung, nicht die Grenze der Maschine. Was seine Geschwister stattdessen tun, ordnet unser Kehrroboter-Vergleich ein.

Baulich ist es dieselbe Grundfläche wie beim Kehrroboter: 840 × 600 mm, 490 mm hoch, 75 kg, Fahrgeschwindigkeit 0,2 bis 1,2 m/s. Die Broschüre des offiziellen Pudu-Partners hebt hervor, dass die Bauhöhe von 49 cm den Weg unter Tische und Möbel öffnet; dasselbe offizielle Partnermaterial nennt Flächen bis 100.000 m². Was beide Maschinen teilen, ist dabei so wichtig wie das Trennende: Keine von beiden führt Wasser. Der Boden ist begehbar, sobald der Roboter durch ist – keine Trocknungszeit, kein Film, nichts von dem, was ein Scheuersaugroboter hinterlässt.

MT1 Vac
MT1 VacSaugroboter
Piktogramme: 1:1 aus unseren Produkt-Referenzfotos vektorisiert – keine illustrativen Icons.
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Was offiziell belegt ist – und was nicht

Diese Werte stammen direkt aus Pudus offizieller Spezifikationstabelle und stehen auf der deutschen wie der englischen Produktseite identisch: maximale Reinigungsleistung 1.400 m²/h; Saugbreite 55 cm; Kehrbreite 70 cm mit Seitenbürste; 6-Liter-Schmutzbehälter plus 14 Liter Staubbeutel als zwei 7-Liter-Einheiten, zusammen 20 Liter; Filter H11 serienmäßig, H13 optional; Ladezeit unter 3,5 Stunden; Navigation VSLAM plus Marker plus LiDAR SLAM. Bei der Filtration wird Pudu konkret: H11 hält über 98 % der Partikel bis 0,3 µm zurück, der optionale H13 hebt das auf 99,97 %. Die Maschine fährt selbstständig eine automatische Ladestation an – darauf stützt sich die offizielle Angabe, sie unterstütze 24/7-Betrieb. Eine kleine Abweichung fürs Protokoll: Die Partnerbroschüre nennt die Ladezeit mit unter 3 Stunden, die offizielle Seite mit unter 3,5 – wir halten uns an die offizielle Seite.

Bei der Laufzeit ist Sorgfalt nötig. Offiziell sind es 3 bis 6,5 Stunden, und Pudu nennt in dieser Spanne genau einen Betriebspunkt: 4 Stunden im Standard-Kehr-Saug-Modus auf Hartboden. Vier Stunden mal 1.400 m²/h ergibt 5.600 m², aber diese Zahl multipliziert eine maximale Flächenleistung mit einem Hartboden-Modus und beschreibt damit zwei verschiedene Betriebspunkte gleichzeitig. Das ist eine Obergrenze, kein Planwert. Für Teppich – die Fläche, für die man diese Maschine tatsächlich kauft – veröffentlicht Pudu überhaupt keine Laufzeit. Deshalb finden Sie auch bei uns keine Teppich-Flächenrechnung. Sie steht auf unserer Liste offener Fragen an den Hersteller.

Zwei kursierende Angaben existieren in keiner Quelle. Es gibt keinen Pascal-Wert für die Saugkraft: Pudus offizielle Seiten, die Launch-Mitteilung und die Partnerbroschüre beschreiben das Sauggebläse ausschließlich qualitativ – ein „industry-first twin-fan vacuum design“, dessen zwei unabhängige Luftkanäle die Saugeffizienz „um bis zu 200 %“ steigern sollen (ein Prozentwert ohne genannte Bezugsgröße), stark genug für Schmutz in der Größe von 3-mm-Stahlkugeln. Wenn Ihnen jemand einen Pa-Wert für den MT1 Vac nennt, fragen Sie nach dem Dokument. Und es gibt keinen Dezibel-Wert – davon handelt der nächste Abschnitt.

Zur Konnektivität gehört eine Zeile Ehrlichkeit. Die offiziellen Unterlagen bestätigen die IoT-Anbindung – die Maschine wird über Pudus App überwacht und lässt sich um Aufzugs- und Türsteuerung erweitern. Eine konkrete Angabe „4G / WLAN“ ist für den Schwester-MT1 dokumentiert, nicht für den Vac. Die Behälterkapazität hat dagegen eine offizielle Feldangabe hinter sich: Pudu nennt bis zu 10 aufeinanderfolgende Betriebstage auf 1.000 m² Teppichfläche, bevor geleert werden muss – eine Herstellerangabe, aber immerhin eine mit genannter Bezugsfläche.

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Die Lautstärke: Pudu nennt keine Zahl – und genau das ist die wichtige Zahl

Wir haben die deutsche Produktseite, die englische Produktseite, die Launch-Pressemitteilung und die offizielle Partnerbroschüre geprüft. In keiner dieser Quellen steht ein Dezibel-Wert für den MT1 Vac. Die einzige Zahl, die überhaupt im Markt kursiert, ist die Angabe „max. 70 dB“ auf einer deutschen Händlerseite – und dieselbe Seite mischt Spezifikationen des Basis-Kehrroboters MT1 hinein, weshalb wir darauf keinen Einsatzplan bauen. Solange der Hersteller keinen Wert schriftlich bestätigt, veröffentlichen wir auch keinen – denn eine plausibel erfundene Zahl wird genau so zu einer, die einem später als Tatsache entgegengehalten wird.

Leise Modi existieren. Ein Händler-Datenblatt listet ein Modus-Set, das einen Kehr-Saug-Modus mit reduzierter Lautstärke, einen leisen Saugmodus und leises Trockenwischen enthält; Pudus eigene Produktseite nennt die Funktionen – kehren, saugen, trockenwischen –, aber nicht die Modi, und keinem davon einen Dezibel-Wert. Der ehrliche Wissensstand lautet also: Leisere Modi gibt es, eine bezifferte Lautstärke nicht.

Für die Planung behandeln wir den MT1 Vac deshalb als laute Maschine – die sichere Annahme für jeden kommerziellen Sauger mit Doppelgebläse. In Büros kostet das nichts: Die Maschine läuft nachts auf leeren Etagen, gestört wird niemand; es ist dasselbe Muster, das wir für den Nachtbetrieb generell beschreiben. In Hotels ist es eine harte Randbedingung. Flure werden im Housekeeping-Fenster am Tag gereinigt, parallel zu den Wagen, niemals auf Gästeetagen, während geschlafen wird. Wer im Hotel eine Maschine braucht, die auf einer belegten Etage nachts laufen kann, braucht eine andere.

Fair ist der Hinweis, was die Alternativen veröffentlichen – das ist ein Unterschied in der Dokumentation, kein gemessener Vergleich. SoftBank nennt für den Whiz im offiziellen Datenblatt 62 dB im Normalmodus. Nexaro spezifiziert den NR 1700 modusweise: 49 dB(A) im Eco-Modus, 57 dB(A) in Balanced und Performance. Beide Hersteller legen eine Zahl vor, an der man sie messen kann. Für den MT1 Vac gibt es diese Zahl nicht – wenn die Lautstärke in Ihrem Gebäude die entscheidende Randbedingung ist, entscheidet die Dokumentationslage die Frage bereits.

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Teppich in der Praxis

Die Anpassung an den Boden ist real und offiziell beschrieben. Eine KI-gestützte Bodenerkennung identifiziert Teppich und Hartboden in Echtzeit und passt Bürstenandruck, Walzendrehzahl und Saugstärke entsprechend an. Was sie nicht ist – trotz kursierender Beschreibungen –, ist eine Bürstenhöhenverstellung, die Florhöhen misst. Der Mechanismus ist Andruck und Drehzahl, nicht Höhe, und dieser Unterschied zählt, wenn Sie beurteilen, ob ein empfindlicher Belag gefährdet ist.

Die Maschine arbeitet durchgängig trocken. Sie führt kein Wasser, der Teppich ist also trocken, sobald der Roboter durch ist, und die Fläche sofort wieder nutzbar – keine Trocknungszeit, kein Risiko der Übernässung eines textilen Belags. Damit ist auch die Grenze der Aufgabe klar: Flecken und die periodische Grundreinigung von Textilböden bleiben eine nasse Arbeit, die diese Maschine nicht übernimmt. Wo autonomes Saugen endet und Nassextraktion beginnt, behandelt unser Artikel zur autonomen Teppichreinigung.

Ein praktischer Punkt aus unseren eigenen Einsätzen, ausdrücklich als Beobachtung und nicht als Spezifikation: Eine rotierende Bürste hinterlässt im Flor sichtbare Bahnen in Fahrtrichtung, genau wie ein handgeführter Bürstsauger. Das ist der Flor, der sich legt, kein Mangel – und es verläuft sich mit der Begehung. In repräsentativen Bereichen – Hotellobbys, Vorstandsetagen, Showrooms – lohnt es sich trotzdem, die Fahrtrichtung bewusst zu planen: Ein gerades, gleichmäßiges Muster wirkt gepflegt, ein gekreuztes wirkt zufällig.

Bei der Filtration bleibt die Aussage genau so groß wie die Dokumentation. H11 serienmäßig ist mit über 98 % der Partikel bis 0,3 µm angegeben, der optionale H13 mit 99,97 %; der Staub wird in Einwegbeutel abgeschieden. Das dokumentiert eine Filterklasse, kein Gesundheitsergebnis – Pudu beziffert keine Wirkung auf die Luftqualität, und wir tun es auch nicht. Für allergensensible Häuser ist die H13-Option der Hebel, den es gibt, und sie gehört vor der Installation spezifiziert statt nachgerüstet. Eine Verbrauchsmaterial-Notiz dazu: Keine offizielle Quelle beschreibt die Filter als waschbar. Wir planen sie deshalb als Verschleißteil im Wechselrhythmus, zusammen mit den Staubbeuteln.

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Wo er läuft – und wo die kleinere Maschine die bessere Antwort ist

Der MT1 Vac spielt seine Flächenleistung auf großem, zusammenhängendem Teppich aus. In Büros heißt das: Open-Space-Etagen, Flure und Meetingzonen nachts gereinigt – die Maschine verlässt die Ladestation selbstständig, arbeitet unbeaufsichtigt und kehrt zum Laden zurück. Genau das macht die offizielle 24/7-Angabe praktisch nutzbar. In Hotels heißt es: Flur- und Veranstaltungsteppich innerhalb des Housekeeping-Fensters am Tag – Kongress- und Eventflächen zwischen zwei Veranstaltungen passen am besten, weil sie groß, leer und mit Teppich belegt sind, und zwar genau dann, wenn nebenan niemand schläft. Die Partnerbroschüre nennt zusätzlich Lagerhallen, Flughäfen und Einkaufszentren, was zu der dort angegebenen Flächengröße passt.

Der Vergleich mit den beiden Saug-Alternativen ist vor allem eine Frage von Fläche und Personalmodell. Der NR 1700 ist eine 280-mm-Maschine mit max. 100 m²/h und 250 Minuten Laufzeit im Eco-Modus; Nexaro positioniert ihn für Lobbys, Showrooms und Großraumbüros, und bei dieser Flächenleistung gehört er auf die kleineren Teppicheinheiten. Er ist konstruktiv kameralos, was einen guten Teil der Datenschutz-Diskussion erledigt, bevor sie beginnt. Der Whiz liegt mit 465 bis 557 m²/h und 3 Stunden pro Ladung dazwischen, mit einer HEPA-Filtration, die mit 99,97 % der PM2,5-Partikel angegeben ist – aber er ist ein Cobot: Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter führt jede Route einmal an und startet jeden Lauf an der Maschine. Zwei der drei laufen damit von Station zu Station: Für den NR 1700 nennt das Datenblatt automatische Wiederaufladung, und der MT1 Vac verlässt seine Station selbst, arbeitet und kehrt zurück. Nur beim Whiz muss für jeden Lauf jemand an der Maschine sein. Wo sich der MT1 Vac absetzt, ist der Durchsatz – bis zu 1.400 m²/h; die von uns gemessenen Feldwerte des NR 1700 stehen in unserem Praxisbericht zum NR 1700.

Die Entscheidung läuft damit an drei Fragen entlang. Wie viel zusammenhängender Teppich ist da – ein paar hundert Quadratmeter, ein paar tausend oder eine ganze Messeetage? Ist Personal vor Ort, das Läufe startet, oder muss die Maschine die Nacht allein durcharbeiten? Und brauchen Sie eine veröffentlichte Lautstärkeangabe, um den Einsatz freigegeben zu bekommen? Bei den ersten beiden Fragen gewinnt der MT1 Vac mit der Fläche; bei der dritten ist er der Einzige der drei, der nicht antworten kann. Unser Saugroboter-Vergleich stellt die Maschinen im Detail nebeneinander.

Die verbleibenden Grenzen gehören klar benannt. Pudu spezifiziert weder Florhöhen noch Teppicharten. Deshalb nennen wir auch keinen Prozentsatz von Teppichen, mit denen die Maschine zurechtkommt – wir prüfen den Belag vor der Installation vor Ort, das ist die einzige ehrliche Fassung dieser Antwort. Die Laufzeit auf Teppich ist nicht dokumentiert. Lautstärke und Saugdruck sind nicht dokumentiert. Alles andere in diesem Artikel steht beim Hersteller auf Papier – und wer die Maschine lieber auf dem eigenen Belag sehen möchte als in einer Tabelle, dafür gibt es die Demo.

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Häufige Fragen

Er saugt. Pudu führt ihn offiziell als „AI-powered Robotic Sweeper & Vacuum“ – eine 3-in-1-Maschine, die mit 55 cm Breite saugt, mit 70 cm über Seitenbürsten kehrt und trocken wischt, auf Teppich wie auf Hartboden. Der namensgleiche MT1 ist ein reiner Trocken-Kehrroboter mit Doppeltellerbürsten und 35-Liter-Behälter, ohne Saugpfad und ohne HEPA-Filtration. Gleiche Plattform, andere Aufgabe.

Pudu veröffentlicht für diese Maschine keinen Dezibel-Wert. Die deutsche und die englische Produktseite, die Launch-Pressemitteilung und die offizielle Partnerbroschüre schweigen zur Lautstärke; die einzige Zahl im Markt ist eine einzelne Händlerangabe von max. 70 dB auf einer Seite, die Spezifikationen des Basis-MT1 mit hineinmischt. Bis der Hersteller einen Wert schriftlich bestätigt, planen wir die Maschine als laut: Büros nachts unproblematisch, Hotelflure nur innerhalb der Housekeeping-Fenster am Tag, niemals auf Gästeetagen, während geschlafen wird.

Offiziell 3 bis 6,5 Stunden, je nach Modus. Pudu nennt in dieser Spanne genau einen Betriebspunkt: 4 Stunden im Standard-Kehr-Saug-Modus auf Hartboden. Für den Teppichbetrieb gibt es keine offizielle Laufzeitangabe, weshalb jede Flächenzahl für Teppich geraten wäre. Die Ladezeit liegt unter 3,5 Stunden, und die Maschine dockt selbstständig an – das trägt den durchgehenden Betrieb über eine Nacht.

Pudu spezifiziert weder Florhöhen noch Teppicharten, deshalb existiert auch kein ehrlicher Prozentsatz geeigneter Teppiche – wir prüfen den Belag vor der Installation vor Ort. Dokumentiert ist der Anpassungsmechanismus: Die KI-Bodenerkennung identifiziert Teppich und Hartboden in Echtzeit und passt Bürstenandruck, Walzendrehzahl und Saugstärke an. Eine Bürstenhöhenverstellung nach Florhöhe ist es nicht, auch wenn diese Beschreibung kursiert.

Die Gesamtkapazität liegt bei 20 Litern: ein 6-Liter-Schmutzbehälter plus zwei 7-Liter-Einwegbeutel. Pudu nennt bis zu 10 aufeinanderfolgende Betriebstage auf 1.000 m² Teppichfläche, bevor geleert werden muss – eine Herstellerangabe, die immerhin ihre Bezugsfläche nennt und die mit Flächengröße und Verschmutzungsgrad entsprechend sinkt. Beutel und Filter sind Verbrauchsmaterial; keine offizielle Quelle beschreibt die Filter als waschbar.

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